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"Komm, mach MINT." - Auf einen Blick

„Komm, mach MINT.“ - die einzige bundesweite Netzwerk-Initiative für Frauen in MINT-Berufen

Deutschland braucht alle Talente: Den technologischen Vorsprung in Wissenschaft, Forschung und Technologie können wir nur mit qualifizierten Fachkräften halten und ausbauen. Insbesondere die Digitalisierung der Gesellschaft wird zu einem deutlich höheren Bedarf an Fachkräften aus dem MINT-Bereich führen. Frauen sind in diesen Berufsfeldern noch unterrepräsentiert. 

Um mehr junge Frauen für naturwissenschaftliche und technische Studiengänge zu begeistern sowie Hochschulabsolventinnen für Berufskarrieren in Wirtschaft und Wissenschaft zu gewinnen, wurde der Nationale Pakt für Frauen in MINT-Berufen "Komm, mach MINT." 2008 als Teil der Qualifizierungsinitiative der Bundesregierung "Aufstieg durch Bildung" auf Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ins Leben gerufen. 

  • 2008 mit 46 Partner gestartet, setzen 2018 bereits über 280 Paktpartner aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Sozialpartnern, Medien und Verbänden ein deutliches Zeichen für mehr Frauen in MINT. Die Geschäftsstelle als Knotenpunkt von „Komm, mach MINT.“ betreibt den Ausbau und die Koordination des Netzwerks.

Den Dialog zum Thema Frauen und MINT in innovative Maßnahmen umsetzen und Erfolgskonzepte in die Breite stellen

Gruppenfoto der Teilnehmenden

Der Pakt setzt auf Kooperation und die Verbreitung von Best Practice, deshalb findet zwischen den Paktpartnern ein breiter Erfahrungsaustausch statt. Es gibt hervorragende Expertise und bewährtes Praxiswissen darüber, wie junge Frauen mit innovativen Maßnahmen für Naturwissenschaften und Technik gewonnen werden können, die im Paktnetzwerk gebündelt werden: Praxisnahe Entscheidungshilfen für den Studieneinstieg, frühzeitige Kontakte mit Vorbildfrauen auf unterschiedlichen Karrierestufen in MINT-Berufsfeldern und die Bestätigung der eigenen technischen Kompetenzen und Interessen sind wesentliche Elemente erfolgreicher Angebote. Um mehr Frauen für Karrieren in der Wirtschaft zu gewinnen, müssen Karrierechancen und Berufskulturen in den mathematisch-technischen Bereichen für Frauen kontinuierlich verbessert werden. Durch die Vernetzung können die Angebote optimiert und stärker aufeinander abgestimmt werden und so ineinandergreifen. Je stärker die Partner sind, umso stärker sind das Netzwerk und die dadurch entstehenden Synergien und nachhaltigen Initiativen.

  • Mit dem Modellvorhaben "Niedersachsen-Technikum" im Land Niedersachsen wurde eine erfolgreiche innovative Maßnahme entwickelt und erprobt. Ein solch hochwertiges Angebot funktioniert nur im Partnerverbund mit mittlerweile mehr als 100 Unternehmen und 9 Hochschulen. Seit 2010 haben mittlerweile fast 600 Technikantinnen an dem Programm teilgenommen und ca. 90 % von ihnen eine Entscheidung pro MINT getroffen.
  • Baden-Württemberg ist ein Partner mit vielfältigen Aktivitäten, die in der Landesinitiative "Frauen in MINT-Berufen Baden-Württemberg" mit inzwischen 52 Bündnispartnern zusammengeführt werden. Sie reichen von Maßnahmen, die Mädchen und Frauen in ihrer Entscheidung für MINT-Berufe zu bestärken bis hin zu begleitenden Angeboten auf dem Weg in die MINT-Arbeitswelt. Als integraler Bestandteil der Landesregierung ist die Landesinitiative verstetigt. Ein klares Signal, welch hohe Bedeutung dem Thema in Baden-Württemberg beigemessen wird.

Öffentlichkeit schaffen und Orientierung geben

"Komm, mach MINT." ist die zentrale Anlaufstelle zum Thema Frauen und MINT und bietet eine Plattform, um die bundesweit bestehenden Angebote zur Motivierung und Aktivierung junger Mädchen und Frauen zu bündeln und übergreifend öffentlich sichtbar zu machen. Damit schafft die Geschäftsstelle deutliche Synergieeffekte und zeigt die Vielfalt in Naturwissenschaft und Technik auf. Auf Veranstaltungen, auf der Website, in Informationsmaterialien und zahlreichen hervorragenden Projekten werden moderne, zukunftsweisende Berufsbilder und Karriereoptionen ebenso wie authentische Rollenvorbilder kommuniziert. Die Projektlandkarte auf www.komm-mach-mint.de bietet mit derzeit über 1000 Projekten eine bundesweite Übersicht an Projekten, Schnuppertagen, Stipendien, Mentoringangeboten und Wettbewerben für Schülerinnen, Studentinnen und MINT-Berufstätige.

  • Die modernen MINT-Broschüren, die die Arbeitswelt in naturwissenschaftlich-technischen Bereichen durch authentische Rollenvorbilder auf unterschiedlichen Karrierestufen praxisnah darstellen, unterstützen das Beratungsangebot von Aktiven in der Berufs- und Studienorientierung, wie Hochschulen und der Bundesagentur für Arbeit.
  • Die vom BMBF im Rahmen des nationalen Pakts geförderten, innovativen „Komm, mach MINT.“ Projekte generieren Expertise, um erfolgreiche und bedarfsgerechte Angebote zu entwickeln. Das Spektrum reicht von der Förderung des ersten bundesweites E-Mail Mentorings "Cybermentor" bis hin zu dem Aufbau eines Netzwerks zum Forschungstransfer des interdisziplinären Wissens zu Gender und Informatik "GEWINN", um es für die praktische Umsetzung handhabbar zu machen.

Die gebündelten Aktivitäten zeigen Erfolg: So viele weibliche MINT-Studierende und Absolventinnen wie noch nie

Titelbild des MINT-Magazins 2017

Seit 2008 gibt es einen stabilen Aufwärtstrend bei den MINT-Studienanfängerinnen. Die gebündelten Aktivitäten im Netzwerk von "Komm, mach MINT." und anderen Initiativen mit ähnlichen Zielsetzungen zeigen Erfolge. Die Anzahl der Studienanfängerinnen in den MINT-Fächern stieg seit 2008 um 90 % auf 113.400 an und übertrifft damit die prozentuale Steigerung in der allgemeinen Studienneigung der Frauen, die im gleichen Zeitraum um 61 % gestiegen ist, deutlich. Ausschließlich auf den MINT-Bereich bezogen heißt das, dass mittlerweile 32 % aller Studienanfängerinnen und -anfänger Frauen sind. Insbesondere die für die Digitalisierung zentralen Studienbereiche Informatik und Elektrotechnik/ Informationstechnik werden bei Frauen immer beliebter. Über sechs Prozentpunkte mehr Studienanfängerinnen in der E-Technik und der Informatik als noch 2008 sind eine ermutigende Entwicklung. Der kontinuierliche Aufwärtstrend schlägt sich mittlerweile auch in den Absolventinnen-Zahlen nieder.

Detaillierte Daten und Fakten finden Sie unter: www.komm-mach-mint.de/Service/Daten-Fakten

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