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Studienwahl

Themenspecial: Energie & Grüne Berufe studieren

Unser Special zum Thema Klima- und Umweltschutz klärt euch darüber auf, welche Berufe ihr in diesen Bereichen studieren könnt. Die Jobchancen stehen aktuell sehr gut, da der Verbrauch von erneuerbaren bzw. umweltfreundlicheren Energien in der Gesellschaft erwünscht ist und steigt. Der Fachkräftemangel besteht zudem nach wie vor. Was fehlt sind nur noch motivierte Studierende, die sich diesen wichtigen Themen annehmen und die Welt bewegen wollen.

Mädchen steht vor Modellwindrädern

Der unstillbare Hunger der Industrienationen nach Energie hat zu einer deutlichen Verknappung der natürlichen Ressourcen geführt. Der Planet Erde bietet dennoch ein großzügiges Angebot an unerschöpflichen Energieströmen: Sonne, Wind & Co. sind seit langem zuverlässige, regenerative Energielieferanten, die zunehmend an Wichtigkeit gewinnen. Weil dem Wind nie die Puste ausgeht und die Sonne erst in geschätzten sechs Milliarden Jahren erlischt, werden unter erneuerbaren Energien Energieträger bzw. -quellen verstanden, die nach menschlichen Maßstäben unerschöpflich sind. Daraus abgeleitet werden Strom (erzeugt durch Wind-, Wasserkraft, Biomasse und Photovoltaik), Wärme (vorwiegend erzeugt durch Biomasse und solarthermische Anlagen) sowie Biokraftstoffe (Biodiesel und -ethanol). 

Durch die steigende Nachfrage nach alternativen Energiequellen eröffnen sich auch neue Berufsperspektiven und Karrierechancen. Prognosen gehen davon aus, dass die Anzahl der Beschäftigten in dieser Branche bis 2020 von derzeit 170.000 auf 300.000 ansteigen wird (www.studium-erneuerbare-energien.de). Die Aussichten stehen also gut für Studierende, die sich die Fragen stellen: Wie werden Technologien zum Schutz der Umwelt genutzt? Wie könnte die optimale Abfallbehandlung aussehen? Wie schützen wir Luft, Erde und Wasser?

Was bietet das „grüne“ Studienangebot?

Mehr als 130 Studiengänge befassen sich im engeren oder weiteren Sinne damit, wie die Erde grüner und nachhaltiger gestaltet werden kann. Am Ausbaus des „grünen“ Studienplatzangebots, lässt sich ein starkes Interesse für Umweltthemen ablesen. Dazu gehören nicht nur die Umwelttechnik oder das Umweltingenieurswesen, sondern auch Wasserwirtschaft, Maschinenbau oder Geoökologe.
An mehr als 30 Fachhochschulen und Universitäten in Deutschland können sich Studierende allein in den Bereichen Umweltingenieurwesen, Umwelttechnik und Ressourcenmanagement ausbilden lassen. Eine Übersicht der Studiengänge findet ihr hier:

Es gibt viele Möglichkeiten, ein „grünes“ Studium zu gestalten. Die vielen Universitäten und Fachhochschulen bieten theoretische, als auch praxisbezogene (duale) Studiengänge an. Entsprechend der Studienordnung fließen auch andere Disziplinen, wie zum Beispiel natur- und ingenieurswissenschaftliche Grundlagen, Projektmanagement, BWL, VWL, Präsentations- und Moderationsfähigkeiten oder Fremdsprachen. Je nach Schwerpunkt kann ein naturwissenschaftliches Studium der Physik oder Biologie zum Ziel führen. Ein Maschinenbaustudium kann zum Beispiel den Schwerpunkt Energietechnik haben. Diese Kombination lässt sich etwa an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen studieren. 

Gruppe von Mädchen gestaltet ein Molekülmodell

Die Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin (HTW) bietet unter anderem den Bachelor- und Masterstudiengang Regenerative Energien an. Hier werden z.B. technische Möglichkeiten entwickelt, die zu umweltgerechter Energieversorgung mit den Energieträgern Sonne, Wind und Wasser beitragen können. Das schließt zum einen mathematisch-naturwissenschaftliche Grundlagen, und zum anderen BWL Kenntnisse ein. Darüber hinaus steht bei den Studierenden Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik, Leistungselektronik, Umweltanalytik und elektromagnetische Verträglichkeit auf dem Lehrplan.

Die TU9 Universitäten bilden einen Zusammenschluss der führenden Technischen Universitäten Deutschlands, die solche Studiengänge anbieten. Sie sind Partner des Nationalen Paktes für Frauen in MINT-Berufen und fördern durch verschiedene Projekte den Frauenanteil in technischen Studiengängen.

Aufgrund des bestehenden Fachkräftemangels in Deutschland und der beginnenden Klimawende blicken Absolvierende guten Jobchancen entgegen. Mögliche Tätigkeiten finden sich beim Entwerfen und Bauen von Anlagen, in der Grundlagenforschung, der Kontrolle von umweltgerechten Produktionsabläufen, als Beraterin und Berater oder bei der Erstellung von Gutachten.

Orientierungsangebot „Green Day - Schulen checken grüne Jobs“

Mädchen sieht durch ein Mikroskop

Der Green Day richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 bis 13. Unternehmen und Hochschulen haben die Möglichkeit, interessierte Jugendliche an die Berufe und Studiengänge heranzuführen, die direkt oder indirekt mit dem Umwelt- und Klimaschutz zu tun haben. Neben Umweltingenieur/innen und Windkrafttechniker/innen werden auch Berufe wie Schornsteinfeger/in oder Mechatroniker/in für Elektromobile vorgestellt.

Der Green Day hat das Ziel, jungen Menschen die Vielfalt grüner Berufe aufzuzeigen und praktische Einblicke in Berufs- und Studienperspektiven im Bereich Umwelt- und Klimaschutz zu geben. Bei einem Rundgang im Unternehmen können den aktuellen Azubis außerdem Fragen gestellt werden. Hochschulen können den Green Day dafür nutzen, klimaschutzbezogene Studiengänge z.B. durch Schnuppervorlesungen vorzustellen. Der Green Day findet bundesweit jährlich am 12. November statt.

(Erfahrungs-)Berichte – Energiebroschüre und Interviews

Die „Komm mach MINT.“ Publikationen informieren Schüler/innen über berufliche Perspektiven in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik sowie über die Projekte des Nationalen Paktes für Frauen in MINT-Berufen. Unter unseren Informationsmaterialien befindet sich auch eine Broschüre zu Berufen aus dem Energiesektor, die bestellt oder als PDF angezeigt/ heruntergeladen werden kann.

Titelbild der Energiebroschüre

In der Energie-Broschüre und auf Komm, mach MINT.-Interviews können Interviews mit Role-Models nachgelesen werden. Studentinnen und Absolventinnen berichten über ihre Erfahrungen z.B. aus folgenden Bereichen: Umweltingenieurswesen und -technik, Geothermie, Maschinenbau, Solartechnik, Wind- und Wasserkraft, Elektromobiliät, sowie konventionelle Energieträger.

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