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DFG: Enormer Schub für die Bildungsforschung

Wie sehen die Bildungsverläufe von Menschen in Deutschland über längere Zeiträume hinweg aus? Was und wie lernen Kinder, Jugendliche und Erwachsene vom Kindergarten über Schule, Studium und Ausbildung bis ins Berufsleben? Wie lassen sich die Bedingungen für das individuelle Lernen im Lebenslauf verbessern? Detaillierte und wissenschaftlich fundierte Antworten auf diese und weitere zentrale Fragen der Bildungsforschung und -politik soll das "Nationale Bildungspanel" geben, das am 20.10. in Berlin vorgestellt wurde. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ist an dem bislang einzigartigen Forschungsprojekt auf zweierlei Weise beteiligt: Sie hat das inhaltliche Konzept des Bildungspanels auf seine wissenschaftliche Qualität überprüfen lassen – und ein Schwerpunktprogramm entwickelt, das die Daten des Bildungspanels möglichst schnell für die Wissenschaft nutzbar machen soll.

Acatech: Techniker statt Bänker

Staat und Wirtschaft dürfen nach Ansicht des Präsidenten der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften, Joachim Milberg, auch angesichts der weltweiten Finanzkrise nicht Investitionen in Bildung und Nachwuchsförderung vernachlässigen. "Gerade in Zeiten der Krise müssen wir den Nachwuchs fördern. Wenn sich die wirtschaftliche Lage beruhigt hat, müssen wir wieder durchstarten. Und das Wachstum der Zukunft kann sich nur aus Forschung und Entwicklung speisen."

Mit Energie in die Zukunft – Siemens präsentiert neue Mediensammlung für den Unterricht

Pünktlich zum Bildungskongress auf der Frankfurter Buchmesse (17. - 18. Oktober 2008) stellt Siemens die neue digitale Mediensammlung für Lehrkräfte "Mit Energie in die Zukunft" vor. Mehr als 260 Medien decken für den Unterricht ein reichhaltiges Themenspektrum ab – von naturwissenschaftlichen und technischen Grundlagen über Energieerzeugung und -umwandlung, regenerativen Energien bis hin zu Energien der Zukunft. Im Rahmen des weltweiten Bildungsprogramms Siemens Generation21 lässt das Unternehmen sein Know-how pädagogisch-didaktisch aufbereiten und stellt es den Lehrkräften kostenlos zur Verfügung.

Telekom-Stiftung startet Hochschul-Wettbewerb zur MINT-Lehrerbildung

Die Deutsche Telekom Stiftung startet eine Initiative für deutsche Hochschulen, die Lehrerinnen und Lehrer in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT-Fächer) ausbilden. Mit insgesamt fünf Millionen Euro will die Stiftung an den Hochschulen inhaltliche und strukturelle Verbesserungen anstoßen und damit deren Profilierung in der MINT-Lehrerbildung stärken. Die Ausschreibung startet Mitte November 2008. Gefördert werden bis zu fünf Hochschulen über jeweils drei Jahre. Die Auswahl der Einrichtungen trifft eine Expertenkommission unter Leitung von Prof. Dr. Hans N. Weiler (Stanford University und ehemals Rektor der Viadrina) in einem zweistufigen Verfahren. Darüber hinaus begleitet und evaluiert die Jury die Initiative fortlaufend.

VDMA: Ingenieurinnen für den Arbeitsmarkt zurückgewinnen

Zur Zeit stehen bundesweit 39.000 ausgebildete Ingenieurinnen in erwerbsfähigem Alter – 6.000 davon in Baden-Württemberg - dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung. In Zeiten des demografischen Wandels und des akuten Fachkräftemangels in technischen Berufen ist dies von signifikanter Bedeutung für den Arbeitsmarkt. Um Ursachen und Strategien zur Vermeidung eines Drop-outs sowie Handlungsempfehlungen für einen erfolgreichen Wiedereinstieg zu erarbeiten, hat die IMPULS-Stiftung des VDMA zusammen mit der Initiative "Frauen in Naturwissenschaft und Technik" des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg eine wissenschaftliche Studie "Drop-Out von Frauen im Ingenieurwesen" in Auftrag gegeben.

Stifterverband: Bachelor kommen in der Wirtschaft an

Immer mehr Unternehmen unterscheiden bei der Einstellung von Nachwuchskräften nicht mehr nach der Art des Hochschulabschlusses. Das bedeutet: Absolventen mit Magister oder Diplom, Bachelor oder Master werden gleich bezahlt und durchlaufen das gleiche Ausbildungsprogramm. "Wir schauen hinter die Titelfassade, einzig die persönliche Leistung zählt. Deshalb brauchen Bachelor-Absolventen keine Extra-Einstiegsprogramme", sagt Martina Bischof, Leiterin Bildungspolitik bei der Hypovereinsbank.

Expertinnen und Experten führen interdisziplinären Dialog zum Integrationspotenzial des Internet

Am 18. und 19. September kamen Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Forschungs- und Praxisfeldern in Berlin zusammen, um die Potenziale des Internet für Migrantinnen und Migranten in Deutschland zu erörtern. Fachleute der Medien-, Internet- und Migrationsforschung diskutierten mit Sachverständigen aus Kommunen und aus der praktischen Bildungsarbeit.

VDI/VDE Innovation + Technik GmbH: Kosten senken: Effizienzkonferenz gibt Tipps zum Material und Energie sparen

Unternehmen, die sich in Sachen Material- und Energieeffizienz schnell und kompetent informieren wollen, haben jetzt die beste Gelegenheit dazu. Am Donnerstag, 16. Oktober, findet in Berlin die Konferenz des Bundeswirtschaftsministeriums "Effizient produzieren - gut gerüstet für den Wettbewerb" statt.

IBM und Business Partner: Zusammenarbeit bringt die Mainframe-Ausbildung voran

IBM stellt eine neue Zusammenarbeit mit Business Partnern und Universitäten vor mit dem Ziel, ein gemeinsam entwickeltes Stipendiatenprogramm für Studenten zur weiteren Ausbildung im Großrechnerbereich ins Leben zu rufen. Das neue Programm soll der gestiegenen Nachfrage nach Aus- und Weiterbildung im Bereich Mainframe- und Large Enterprise-Computing Rechnung tragen.

Friedhelm Loh als ZVEI-Präsident wiedergewählt

Der für weitere drei Jahre in seinem Amt als Präsident des ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie bestätigte Unternehmer Friedhelm Loh setzt ungeachtet der Konjunktur-Risiken weiter auf einen offensiven Wachstumskurs der Branche. „Die deutsche Elektroindustrie wächst in diesem Jahr um circa vier Prozent und damit etwa doppelt so stark wie die deutsche Wirtschaft insgesamt“, sagte Loh bei der ZVEI-Mitgliederversammlung in Berlin. Auch für 2009 prognostizierte er mit einer Wachstumsrate von etwa zwei Prozent überdurchschnittliche Erfolge der Branche.

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