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Studienjahr & Prüfungsjahr 2012

Aktuelle Daten und Fakten zur Entwicklung der Studierendenzahlen im MINT-Bereich.

Im Folgenden finden Sie eine Auswahl aktueller Daten zu Studienanfängerinnen und Studienanfängern und Absolventinnen und Absolventen in MINT-Studienbereichen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) für das Studienjahr bzw. Prüfungsjahr 2012 (Sommersemester 2012 und Wintersemester 2012/13).

Die Zahlen der Absolventinnen und Absolventen schliessen auch die neuen Studienabschlüsse Bachelor und Master mit ein, die seit dem Prüfungsjahr 2000 statistisch erfasst werden.

Die Umstellung der Studiengänge auf Bachelor- und Masterabschlüsse geht in Deutschland schnell voran, macht derzeit aber – bei allen positiven Zahlen – eine Schwierigkeit deutlich: Werden die Absolventinnen und Absolventen der MINT-Studiengänge nach Abschlüssen betrachtet, enthält die Zahl der Masterabsolventinnen und -absolventen auch eine Zahl von Bachelorabsolventinnen und -absolventen, die nach Abschluss ihres Erststudiums ein Masterstudium an- und abgeschlossen haben. Diese Bachelorstudierenden sind allerdings bereits bei ihrem Erstabschluss als Absolventinnen und Absolventen gezählt worden und werden nun mit dem zweiten Abschluss als Master noch einmal, also „doppelt“ gezählt.

Wir haben den Effekt für diese Publikation nicht herausgerechnet, sondern uns dafür entschieden, für jeden Studiengang die Zahlen der Absolventinnen und Absolventen nach Abschlüssen zu ergänzen, um einen Überblick über die realen Zahlen und Prozentanteile zu ermöglichen. Dies bietet sich darüber hinaus für die Mathematik (M), die Informatik (I) und die Naturwissenschaften (N) unter den MINT-Studiengängen besonders an, da dort der Anteil der Absolventinnen und Absolventen mit Lehramtsabschluss erheblich ist. Damit ist auch deutlicher zu sehen, welches Potenzial an MINT-Absolventinnen und -Absolventen sich voraussichtlich nach dem Hochschulabschluss um Stellen in der Wirtschaft, in Verbänden und Organisationen bemühen wird.

Studienanfängerinnen und Studienanfänger sowie Absolventinnen und Absolventen nach Bundesländern im Studien- und Prüfungsjahr 2012

Studienanfängerinnen und Studienanfänger in der Fächergruppe Ingenieurwissenschaften im Studienjahr 2012 [1]

Es beginnen insgesamt 770.105 Studienanfänger im 1. Fachsemester ein Studium in der Bundesrepublik Deutschland und damit 1,7 % (+12.700) mehr als im Jahr zuvor [2]. Davon entfallen auf die Ingenieurwissenschaften 154.966 neue Studierende. Im Vergleich zu 1995 hat damit die Anzahl der Studienanfängerinnen und Studienanfänger in dieser Fächergruppe um 155% (+94.139) zugenommen, aber im Vergleich zum Vorjahr 2011 ist sie um -0,9% (-1.351) gesunken.

Diagramm Studienanfängerinnen und Studienanfänger Ingenieurwissenschaften Veränderungen 2012 zu 2011

Tabelle Studienanfängerinnen und Studienanfänger Ingenieurwissenschaften Veränderungen 2012 zu 2011

Im Studienjahr 2012 entschließen sich 35.716 Studienanfängerinnen für ein Studium in der Fächergruppe Ingenieurwissenschaften. Das sind 2.538 mehr als 2011 (33.178) und stellt einen Anstieg um 7,6% dar. Der Anteil der Studienanfängerinnen erhöht sich zwischen 2011 und 2012 von 21,2% auf 23,0 %. Somit nehmen 2012 sowohl von der Anzahl als auch vom Anteil her so viele Frauen wie nie zuvor ein Studium der Ingenieurwissenschaften auf.

2012 entscheiden sich über alle Studienbereiche gesehen 9,6 % aller Studienanfängerinnen für ein Studium im Bereich der Ingenieurwissenschaften – gegenüber 30,1 % der Studienanfänger.

Diagramm Studienanfängerinnen und Studienanfänger Fächergruppe Ingenieurwissenschaften 1975-2012

Tabelle Studienanfängerinnen und Studienanfänger Fächergruppe Ingenieurwissenschaften 1975-2012

Studienanfängerinnen und Studienanfänger im Studienbereich Maschinenbau, Verfahrenstechnik

Im Studienjahr 2012 entscheiden sich 58.790 Studienanfängerinnen und Studienanfänger im 1. Fachsemester für ein Studium im Bereich Maschinenbau, Verfahrenstechnik. Der Studienbereich weist bei ihnen nach dem beträchtlichen Anstieg im Vorjahr nun einen leichten Rückgang von -1,2 % (-688) auf.

Im Studienjahr 2012 beginnen 10,7 % (+1.140) mehr Frauen ein Studium im Bereich Maschinenbau, Verfahrenstechnik als im Vorjahr – bei den Männern sind es -3,7 % (-1.828). Der Frauenanteil steigt damit um 2,1 % Prozentpunkte auf 20,1 %. Insgesamt hat sich die Zahl der Studienanfängerinnen im 1. Fachsemester seit 1995 mehr als vervierfacht (1995: 2.544; 2012: 11.799).

Diagramm Studienanfängerinnen und Studienanfänger Studienbereich Maschinenbau, Verfahrenstechnik 1975-2012

Tabelle Studienanfängerinnen und Studienanfänger Studienbereich Maschinenbau, Verfahrenstechnik 1975-2012

Studienanfängerinnen und Studienanfänger im Studienbereich Elektrotechnik

Im Studienjahr 2012 nehmen 26.514 Studienanfängerinnen und Studienanfänger ein Studium im 1. Fachsemester im Bereich Elektrotechnik auf. Der Studienbereich verbucht einen kleinen Rückgang von -1,4 % (-386) im Vergleich zum Vorjahr.

Im Studienjahr 2012 beginnen 12,5 % (+361) mehr Frauen im Studienbereich Elektrotechnik als im Vorjahr, bei Männern sind es hingegen -3,1 % weniger (-747). Insgesamt steigt der Frauenanteil um 1,5 Prozentpunkte auf 12,3 %. Auf niedrigem Niveau ist das der höchste je verzeichnete Frauenanteil in der Elektrotechnik. Seit 1995 hat sich die Zahl der Studienanfängerinnen im 1. Fachsemester insgesamt fast versechsfacht (1995: 568; 2012: 3.252).

Diagramm Studienanfängerinnen und Studienanfänger Studienbereich Elektrotechnik 1975-2012

Tabelle Studienanfängerinnen und Studienanfänger Studienbereich Elektrotechnik 1975-2012

Studienanfängerinnen und Studienanfänger im Studienbereich Bauingenieurwesen

Im Studienjahr 2012 beginnen 16.482 Studienanfängerinnen und Studienanfänger ein Studium im Bereich Bauingenieurwesen. Der Studienbereich verzeichnet bei den Studierenden im 1. Fachsemester mit -6,0 % (-1.048) einen deutlichen Rückgang.

Im Studienjahr 2012 beginnen +6,4 % (+290) mehr weibliche Studierende ein Studium im Bereich Bauingenieurwesen als im Vorjahr, wogegen es bei den Männern ein Minus von -10,3 % (-1.338) gibt. Wie in den anderen beiden Bereichen steigt der Frauenanteil auch hier mit +3,4 % Prozentpunkten und liegt damit 2012 bei 29,4 % - prozentual und absolut gesehen so viele wie nie zuvor. Trotz ihres 2011 gesunkenen Anteils hat sich die Zahl der Studienanfängerinnen im 1. Fachsemester seit 1995 insgesamt um zwei Drittel erhöht (1995: 2.807; 2012: 4.842).

Diagramm Studienanfängerinnen und Studienanfänger Studienbereich Bauingenieurwesen 1975-2012

Tabelle Studienanfängerinnen und Studienanfänger Studienbereich Bauingenieurwesen 1975-2012

Studienanfängerinnen und Studienanfänger der Fächergruppe Mathematik, Naturwissenschaften im Studienjahr 2012 [3]

Diagramm Studienanfängerinnen und Studienanfänger Mathematik, Naturwissenschaften Veränderungen 2012 zu 2011

Tabelle Studienanfängerinnen und Studienanfänger Mathematik, Naturwissenschaften Veränderungen 2012 zu 2011

Im Studienjahr 2012 steigt die Anzahl der Studienanfängerinnen und Studienanfänger laut Statistischem Bundesamt im Gegensatz zu den Ingenieurwissenschaften immer noch an. Der Zuwachs bei den Studierenden im 1. Fachsemester liegt bei 3,3 % (+4.761).

Im Studienjahr 2012 entschließen sich 58.115 Studienanfängerinnen für ein Studium in der Fächergruppe Mathematik und Naturwissenschaften. Ihre Anzahl steigt im Studienjahr 2012 im Vergleich zu 2011 um 7,6 % (+4.118).

Ein Blick auf die Studierendenzahlen der letzten Jahre verdeutlicht, dass die Anzahl der Studienanfängerinnen und Studienanfänger im 1. Fachsemester seit 1995 tendenziell – mit leichten Schwankungen – stetig ansteigt. Seit 1995 (54.522) hat sich die Zahl der Studierenden im 1. Fachsemester um 95.454 auf 149.976 erhöht und damit fast verdreifacht.

15,5 % aller Studienanfängerinnen entscheiden sich 2012 für ein Studium im Bereich der Mathematik und Naturwissenschaften – neben 23,2 % der Studienanfänger.

Diagramm Studienanfängerinnen und Studienanfänger Fächergruppe Mathematik, Naturwissenschaften 1975-2012

Tabelle Studienanfängerinnen und Studienanfänger Fächergruppe Mathematik, Naturwissenschaften 1975-2012

Studienanfängerinnen und Studienanfänger im Studienbereich Mathematik

Im Studienjahr 2012 entscheiden sich 23.970 Männer und Frauen im 1. Fachsemester für ein Studium im Bereich Mathematik. Nach dem sprunghaften Anstieg 2011 sinken in diesem Jahr die Zahlen der Studienanfängerinnen und Studienanfänger wieder etwas um -3,9 % (-980).

Im Studienjahr 2012 beginnen -0,8 % (-97) weniger Frauen ein Studium im Studienbereich Mathematik als im Vorjahr, bei den Männern sind es mit -6,7 % (-883) nochmal bedeutend weniger. Damit steigt der Frauenanteil im Gegensatz zum Vorjahr wieder um 1,5 % auf 48,3 %. Seit 1995 ist die Zahl der Studienanfängerinnen im 1. Fachsemester insgesamt um rund 140 % gestiegen (1995: 4.845; 2012: 11.584).

Diagramm Studienanfängerinnen und Studienanfänger Studienbereich Mathematik 1975-2012

Tabelle Studienanfängerinnen und Studienanfänger Studienbereich Mathematik 1975-2012

Studienanfängerinnen und Studienanfänger im Studienbereich Informatik

Im Studienjahr 2012 entschließen sich 54.560 Studienanfänger im 1. Fachsemester für ein Studium im Bereich Informatik. Dieser weist bei den Studienanfängerinnen und Studienanfängern im 1. Fachsemester mit einem Zuwachs von 8,0 % (+4.052) einen hohen Anstieg auf.

2012 beginnen 19,9 % (+2.002) mehr Frauen im Studienbereich Informatik als im Vorjahr, bei den Männern sind es nur 5,1 % (+2.050) mehr. Damit steigt der Frauenanteil um 2,2 Prozentpunkte mit 22,1 % auf seinen bisher höchsten gemessenen Wert. Seit 1995 hat sich die Zahl der Studienanfängerinnen im 1. Fachsemester insgesamt fast versiebenfacht (1995: 1.778; 2012: 12.048).

Diagramm Studienanfängerinnen und Studienanfänger Studienbereich Informatik 1975-2012

Tabelle Studienanfängerinnen und Studienanfänger Studienbereich Informatik 1975-2012

Studienanfängerinnen und Studienanfänger im Studienbereich Physik, Astronomie

2012 wählen 16.064 Studierende im 1. Fachsemester ein Studium im Bereich Physik und Astronomie. Damit zeigt sich bei den Studienanfängerinnen und Studienanfängern im 1. Fachsemester mit einem Zuwachs von 10,1 % (+1.477) ein hoher Anstieg.

Es beginnen in diesem Jahr 45,2 % (+1.562) mehr Frauen im Studienbereich Physik, Astronomie als im Vorjahr. Der enorme Anstieg ist erklärungsbedürftig und hängt der Konferenz der Fachbereiche Physik (KFP) zufolge damit zusammen, dass das Fach Physik als zulassungsfreies Studium häufig als sogenanntes Parkstudium genutzt wird [4]. Dieser hohe Anstieg konzentriert sich offenbar auf die Verdopplung der Zahl der Studienanfängerinnen in Nordrhein-Westfalen (+1316). Bei den Männern sind hingegen bundesweit -0,8 % (-85) weniger Studienanfänger der Physik zu verzeichnen. Seit 1995 hat sich die Zahl der Studienanfängerinnen im 1. Fachsemester insgesamt verfünffacht (1995: 993; 2012: 5020).

Diagramm Studienanfängerinnen und Studienanfänger Studienbereich Physik, Astronomie 1975-2012

Tabelle Studienanfängerinnen und Studienanfänger Studienbereich Physik, Astronomie 1975-2012

Studienanfängerinnen und Studienanfänger im Studienbereich Chemie

Im Studienjahr 2012 beginnen 16.286 Studierende im 1. Fachsemester ein Studium im Bereich Chemie. Dieser weist bei den Studienanfängerinnen und Studienanfängern im 1. Fachsemester einen Rückgang von -5,6 % (-963) auf.

2012 beginnen -3,7 % (-279) weniger Frauen ein Studium in der Chemie und bei den Männern beträgt der Rückgang -7,0 % (-684). Der Frauenanteil steigt um 0,9 Prozentpunkte auf 44,4 %. Im Vergleich zu 1995 hat sich die Anzahl der Studienanfängerinnen im 1. Fachsemester mehr als verdreifacht (1995: 2358; 2012: 7234).

Diagramm Studienanfängerinnen und Studienanfänger Studienbereich Chemie 1975-2012

Tabelle Studienanfängerinnen und Studienanfänger Studienbereich Chemie 1975-2012

Absolventinnen und Absolventen in ausgewählten Studienbereichen der Fächergruppe Ingenieurwissenschaften im Prüfungsjahr 2012 [5]

Diagramm Absolventinnen und Absolventen Fächergruppe Ingenieurwissenschaften 2012 zu 2011

Tabelle Absolventinnen und Absolventen Fächergruppe Ingenieurwissenschaften 2012 zu 2011

Im Prüfungsjahr 2012 steigt die Zahl der Absolventinnen und Absolventen in der Fächergruppe Ingenieurwissenschaften im Vergleich zum Vorjahr um 11,5 % (+8.038) an. Seit dem letzten Tiefstand im Jahr 2002 entwickelt sich die Anzahl der Absolventinnen und Absolventen kontinuierlich nach oben und erreicht bis 2012 einen Zuwachs von 115 % (+41.628). Mit 77.775 Absolventinnen und Absolventen schließen so viele Studierende ein ingenieurwissenschaftliches Studium ab wie nie zuvor.

Das Prüfungsjahr 2012 verzeichnet bei den Absolventinnen einen Zuwachs von 11,7 % (+1.837) im Vergleich zum Vorjahr. Bei den männlichen Absolventen kommt es zu einer Zunahme von 11,5 % (+6.201). Insgesamt steigt die Zahl der von Frauen abgelegten Prüfungen zwischen 1995 und 2012 um 147 % an und ist im Prüfungsjahr 2012 so hoch wie nie zuvor (1995: 7.087; 2002: 7.678; 2011: 17.523). Der Frauenanteil liegt wie im Vorjahr wieder bei 22,5 %. Betrachtet man im selben Zeitraum die Zahl der von Männern abgelegten Prüfungen, zeigt sich ein starker Abfall zwischen 1995 und 2002 (-15.301) und erst in den Folgejahren nähern sich die Zahlen wieder dem Niveau von 1995 an bzw. übersteigen diese (1995: 43.770; 2002: 28.469; 2012: 60.252).

Über alle Studienbereiche gesehen schließen 8,4 % aller Absolventinnen und 29,6 % aller Absolventen ihr Studium im Bereich Ingenieurwissenschaften ab.

Diagramm Absolventinnen und Absolventen Fächergruppe Ingenieurwissenschaften 1975-2012

Tabelle Absolventinnen und Absolventen Fächergruppe Ingenieurwissenschaften 1975-2012

Tabelle Absolventinnen und Absolventen Fächergruppe Ingenieurwissenschaften 2012 und 2011 nach Abschlüssen

Absolventinnen und Absolventen im Studienbereich Maschinenbau, Verfahrenstechnik

Im Prüfungsjahr 2012 schließen im Studienbereich Maschinenbau, Verfahrenstechnik 30.878 Studierende ihr Studium ab, von denen 5.812 weiblich sind und 25.066 männlich. Die Anzahl der Absolventinnen und Absolventen steigt 2012 im Vergleich zum Vorjahr um 14,4 % (+3.894). Unterteilt nach Geschlecht bedeutet das bei den Absolventinnen einen Anstieg um 15,1 % (+762) und bei den Absolventen um 14,3 % (+3.132).

Mit 22.304 Abschlüssen insgesamt werden im Studienbereich Maschinenbau, Verfahrenstechnik bereits 1996 hohe Werte registriert. Seit dem Tiefstand von 11.882 im Jahr 2002 steigt die Anzahl bis 2012 auf 30.878 kontinuierlich an und erreicht ihren bisher höchsten Wert.

Von 1996 bis 2012 kommt es bei den von Frauen erworbenen akademischen Graden im Studienbereich Maschinenbau und Verfahrenstechnik zu einer Zunahme von 138 % (1996: 2.443; 2012: 5.812), womit es 2012 so viele Absolventinnen gibt wie nie zuvor. Der prozentuale Frauenanteil im Prüfungsjahr 2012 liegt bei 18,8 % (1996: 11,0 %). Die Zahl der Absolventen hat 2012 mit 25.066 den Wert von 1996 (19.861) erst zum zweiten Mal wieder überschritten.

Diagramm Absolventinnen und Absolventen Studienbereich Maschinenbau, Verfahrenstechnik 1975-2012

Tabelle Absolventinnen und Absolventen Studienbereich Maschinenbau, Verfahrenstechnik 1975-2012

Tabelle Absolventinnen und Absolventen Studienbereich Maschinenbau, Verfahrenstechnik 2012 und 2011 nach Abschlüssen

Absolventinnen und Absolventen im Studienbereich Elektrotechnik

Im Prüfungsjahr 2012 beenden 12.613 Männer und Frauen erfolgreich ihr Studium im Studienbereich Elektrotechnik. 1.127 von ihnen sind weiblich und 11.486 männlich. Die Anzahl der Absolventinnen und Absolventen nimmt im Prüfungsjahr 2012 um 1,8 % (+221) zu. Im Vergleich zum Vorjahr und unterteilt nach Geschlecht bedeutet das bei den Frauen einen Anstieg um 3,3 % (+36) und bei den Männern um 1,6 % (+185).

Mit 14.163 Abschlüssen insgesamt werden im Studienbereich Elektrotechnik bereits 1995 hohe Zahlen erreicht. Seit dem Tiefstand von 6.786 im Jahr 2002 steigt die Anzahl bis 2012 auf 12.613 kontinuierlich an, erreicht aber bis dato noch nicht wieder den Wert von 1995.

2012 gibt es im Vergleich zu 1995 im Studienbereich Elektrotechnik 98 % mehr Absolventinnen (1995: 569; 2012: 1.127). Der prozentuale Anteil der Frauen im Prüfungsjahr 2012 liegt bei 8,9 % (1995: 4,0 %). Die Zahl der Absolventen hat 2012 mit 11.486 den Wert von 1995 (13.594) noch nicht wieder erreicht.

Diagramm Absolventinnen und Absolventen Studienbereich Elektrotechnik 1975-2012

Tabelle Absolventinnen und Absolventen Studienbereich Elektrotechnik 1975-2012

Tabelle Absolventinnen und Absolventen Studienbereich Elektrotechnik 2012 und 2011 nach Abschlüssen

Absolventinnen und Absolventen im Studienbereich Bauingenieurwesen

Im Prüfungsjahr 2012 schließen im Studienbereich Bauingenieurwesen 6.697 Absolventinnen und Absolventen ihr Studium im Bereich Bauingenieurwesen ab, davon sind 1.816 Frauen und 4.881 Männer. Die Zahl der erworbenen Abschlüsse steigt dabei im Vergleich zum Vorjahr um 11,2 % (+676). Unterteilt nach Geschlecht bedeutet das bei den Absolventinnen einen Anstieg der Zahlen um 17,5 % (+271) und bei den Absolventen um 9,0 % (+405) im Vergleich zum Vorjahr.

Mit 7.040 Abschlüssen insgesamt wurden im Studienbereich Bauingenieurwesen bereits 2000 Höchstwerte verzeichnet. Seit dem Tiefstand von 4.790 im Jahr 2008 steigt die Anzahl bis 2012 auf 6.697 kontinuierlich an, erreicht aber nicht wieder den Höchstwert aus dem Jahr 2000.

Von 1995 bis 2012 kommt es bei den von Frauen erworbenen akademischen Graden im Studienbereich Bauingenieurwesen zu einer Zunahme von 73 % (1995: 1.049; 2012: 1.816). Der prozentuale Frauenanteil im Prüfungsjahr 2012 erreicht mit 27,1 % (1995: 18,8 %) einen neuen Höchstwert. Im Gegensatz zu den Absolventinnen hat die Zahl der Absolventen 2012 mit 4.881 den Wert von 2000 (5.722) noch nicht wieder erreicht.

Diagramm Absolventinnen und Absolventen Studienbereich Bauingenieurwesen 1975-2012

Tabelle Absolventinnen und Absolventen Studienbereich Bauingenieurwesen 1975-2012

Tabelle Absolventinnen und Absolventen Studienbereich Bauingenieurwesen 2012 und 2011 nach Abschlüssen

Absolventinnen und Absolventen in ausgewählten Studienbereichen der Fächergruppe Mathematik, Naturwissenschaften im Prüfungsjahr 2012 [6]

Diagramm Absolventinnen und Absolventen Fächergruppe Mathematik, Naturwissenschaften 2012 zu 2011

Tabelle Absolventinnen und Absolventen Fächergruppe Mathematik, Naturwissenschaften 2012 zu 2011

Im Prüfungsjahr schließen 70.343 Studierende ihr Studium in der Fächergruppe Mathematik, Naturwissenschaften ab. 28.523 Abschlüsse werden von Frauen absolviert und 41.820 von Männern. Die Zahl der Absolventinnen und Absolventen nimmt im Vergleich zum Vorjahr um 4, 0 % (+2.687) zu.

Seit dem letzten Tiefstand im Jahr 2001 steigt die Anzahl der Absolventinnen und Absolventen kontinuierlich an und erreicht bis 2012 einen Zuwachs von 144 % (+41.575) und im Vergleich zu 1995 von 96 % (+34.478). Insgesamt erreichen die Werte im Prüfungsjahr 2012 ihr bisheriges Maximum von 70.343.

Das Prüfungsjahr 2012 verzeichnet bei den Absolventinnenzahlen einen Zuwachs von 4,7 % (+1.282) im Vergleich zum Vorjahr. Bei den männlichen Absolventen kommt es zu einer Zunahme von 3,5 % (+1.405). Nach dem derzeitigen Maximum 1996 gingen die Gesamtahlen bis 2001 kontinuierlich zurück, um von da an bis 2012, dem bisherigen Allzeithoch, wieder beständig anzusteigen (1996: 36.508; 2001; 28.768; 2012: 70.343). Der Rückgang zwischen 1996 und 2001 fällt bei den Absolventinnen jedoch geringer aus (1995: 12.680; 2001: 10.520; 2012: 28.523) als bei den Absolventen (1996: 23.828; 2001: 18.248; 2012: 41.820). Insgesamt liegt die Zahl der Absolventinnen mit einer Steigerung von 125 % ausgehend von 1996 im Prüfungsjahr 2012 so hoch wie nie zuvor. Der Frauenanteil in der Fächergruppe Mathematik, Naturwissenschaften steigt um 0,3 Prozentpunkte auf den bisher höchsten Wert von 40,5 %

13,6 % aller Absolventinnen und 20,5 % aller Absolventen schließen ihr Studium im Bereich Mathematik und Naturwissenschaften ab.

Diagramm Absolventinnen und Absolventen Fächergruppe Mathematik, Naturwissenschaften 1975-2012

Tabelle Absolventinnen und Absolventen Fächergruppe Mathematik, Naturwissenschaften 1975-2012

Tabelle Absolventinnen und Absolventen Fächergruppe Mathematik, Naturwissenschaften 2012 und 2011 nach Abschlüssen

Absolventinnen und Absolventen im Studienbereich Mathematik

Im Prüfungsjahr 2012 gibt es im Studienbereich Mathematik mit 9.956 Abschlüssen so viele Absolventinnen und Absolventinnen wie nie zuvor. Ihre Anzahl steigt in diesem Prüfungsjahr leicht um 1,4 % (+137). Betrachtet man Frauen und Männer getrennt, so steigen die Zahlen der Absolventinnen um 0,3 % (+13) und die der Absolventen um 2,7 % (+124) im Vergleich zum Vorjahr.

Mit 4.915 Abschlüssen insgesamt werden im Studienbereich Mathematik bereits 1996 hohe Werte verzeichnet. Seit dem Tiefstand von 3.405 im Jahr 2001 steigt die Anzahl bis 2012 auf 9.956 kontinuierlich an und erreicht ihren bisher höchsten Wert.

Von 1995 bis 2012 steigt die Anzahl der Absolventinnen im Studienbereich Mathematik um 131 % (1995: 2.232; 2012: 5.155), während der prozentuale Frauenanteil im Prüfungsjahr 2012 bei 51,8 % liegt (1996: 46,0 %). Die Zahl der Absolventen liegt 2012 bei 4.801.

Diagramm Absolventinnen und Absolventen Studienbereich Mathematik 1975-2012

Tabelle Absolventinnen und Absolventen Studienbereich Mathematik 1975-2012

Tabelle Absolventinnen und Absolventen Studienbereich Mathematik 2012 und 2011 nach Abschlüssen

Absolventinnen und Absolventen im Studienbereich Informatik

Im Prüfungsjahr 2012 schließen im Studienbereich Informatik 20.774 Studierende ihr Studium ab. Dabei steigt die Anzahl der Absolventinnen und Absolventen im Prüfungsjahr 2012 um 5,2 % (+1.033). Unterteilt nach Geschlecht bedeutet das im Vergleich zum Vorjahr bei den Frauen eine Zunahme um 15,1 % (+443) und bei den Männern um 3,5 % (+590).

Seit 1995 (6.610) steigt die Anzahl der Absolventinnen und Absolventen im Studienbereich Informatik mit einem Tief im Jahr 2000 (5.806) bis 2012 auf 20.774 an und erreicht ihren bisher höchsten Wert.

Von 1995 bis 2012 nehmen die Zahlen der Absolventinnen um 214 % auf einen derzeitigen Höchstwert zu (1995: 1.069; 2012: 3.374). Der Anteil der Frauen im Prüfungsjahr 2012 beträgt wie 1995 16,2 %. Trotz gleicher Anteilswerte hat sich die Zahl der Absolventinnen jedoch mehr als verdreifacht. Die Zahl der Absolventen erreicht 2012 mit 17.400 auch den bis dato höchsten Wert.

Diagramm Absolventinnen und Absolventen Studienbereich Informatik 1975-2012

Tabelle Absolventinnen und Absolventen Studienbereich Informatik 1975-2012

Tabelle Absolventinnen und Absolventen Studienbereich Informatik 2012 und 2011 nach Abschlüssen

Absolventinnen und Absolventen im Studienbereich Physik, Astronomie

Im Prüfungsjahr 2012 erwerben im Studienbereich Physik, Astronomie 7.115 Frauen und Männer ihren Abschluss. Die Anzahl der Absolventinnen und Absolventen steigt im Vergleich zum Vorjahr um 1,9 % (+135). Unterteilt nach Geschlecht bedeutet das bei den Absolventinnen einen Anstieg der Zahlen um 6,6 % (+91) und bei den Absolventen um 0,8 % (+44).

Mit 5.807 Abschlüssen insgesamt werden im Studienbereich Physik und Astronomie bereits 1996 hohe Werte registriert. Seit dem Tiefstand von 2.937 im Jahr 2004 steigt die Anzahl bis 2012 auf 7.115 kontinuierlich an und erreicht ihren bisher höchsten Wert.

Von 1996 bis 2012 kommt es bei den von Frauen erworbenen akademischen Graden im Studienbereich Physik, Astronomie zu einer Zunahme von 151 % (1996: 587; 2012: 1.476). Der prozentuale Frauenanteil war nie größer als im Prüfungsjahr 2012 und liegt bei 20,7 % (1996: 10,1 %). Die Zahl der Absolventen hat 2012 mit 5.639 den Wert von 1996 (5.220) erst zum zweiten Mal wieder überschritten.

Diagramm Absolventinnen und Absolventen Studienbereich Physik, Astronomie 1975-2012

Tabelle Absolventinnen und Absolventen Studienbereich Physik, Astronomie 1975-2012

Tabelle Absolventinnen und Absolventen Studienbereich Physik, Astronomie 2012 und 2011 nach Abschlüssen

Absolventinnen und Absolventen im Studienbereich Chemie

Im Prüfungsjahr 2012 gibt es im Studienbereich Chemie 9.206 erfolgreiche Abschlüsse, im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 8,8 % (+745). Gegliedert nach Geschlecht bedeutet das bei den Frauen einen Anstieg der Zahlen um 8,6 % (+345) und bei den Männern um 9,0 % (+400).

Mit insgesamt 6.710 Abschlüssen werden im Studienbereich Chemie bereits 1995 hohe Werte registriert. Seit dem Tiefstand von 3.822 im Jahr 2003 steigt die Anzahl bis 2012 auf 9.206 kontinuierlich an und erreicht ihren bisher höchsten Wert.

Von 1995 bis 2012 kommt es bei den von Frauen erworbenen akademischen Graden im Studienbereich Chemie zu einer Zunahme von 103 % (1995: 2.137; 2012: 4.345). Der prozentuale Frauenanteil im Prüfungsjahr 2012 liegt bei 47,2 % (1995: 31,8 %). Die Zahl der Absolventen hat 2012 mit 4.861 den Wert von 1995 (4.573) zum ersten Mal überschritten.

Diagramm Absolventinnen und Absolventen Studienbereich Chemie 1975-2012

Tabelle Absolventinnen und Absolventen Studienbereich Chemie 1975-2012

Tabelle Absolventinnen und Absolventen Studienbereich Chemie 2012 und 2011 nach Abschlüssen

Endnotenverzeichnis

  1. Die Daten der Studienanfängerinnen und Studienanfänger beziehen sich ausschließlich auf das 1. Fachsemester, da so auch Fachwechslerinnen und Fachwechsler mitberücksichtigt werden. Die Angaben zu den Studienanfängern und Studienanfängerinnen im 1. Fachsemester beziehen sich auf Studienjahre, die aus der Summe des jeweiligen Wintersemesters und des vorhergehenden Sommersemesters gebildet werden, während die Anzahl der Studierenden insgesamt nur zum jeweiligen Wintersemester erhoben wird. Zurück zu Studienanfänger Ingenieurwissenschaften
  2. Durch den Wegfall von Wehrpflicht und Zivildienst waren die Zahlen der männlichen Studienanfänger 2011 unverhältnismäßig stark angestiegen. Die Anzahl Studierender im 1. Fachsemester fällt 2012 trotzdem nicht noch stärker ab, weil es doppelte Abiturjahrgänge in Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg und Bremen gibt. Dies macht sich insbesondere durch den starken Anstieg der Frauenanteile in allen beobachteten Studienbereichen in den Ingenieurwissenschaften bemerkbar. Auch in Hessen und Nordrhein-Westfalen gibt es 2013 doppelte Jahrgänge sowie in Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein 2016. Zurück zu Studienanfänger Ingenieurwissenschaften
  3. Die Daten der Studienanfängerinnen und Studienanfänger beziehen sich ausschließlich auf das 1. Fachsemester, da so auch Fachwechslerinnen und Fachwechsler mitberücksichtigt werden. Die Angaben zu den Studienanfängern und Studienanfängerinnen im 1. Fachsemester beziehen sich auf Studienjahre, die aus der Summe des jeweiligen Wintersemesters und des vorhergehenden Sommersemesters gebildet werden, während die Anzahl der Studierenden insgesamt nur zum jeweiligen Wintersemester erhoben wird. Zurück zu Studienanfänger Mathematik, Naturwissenschaften
  4. Wie die Konferenz der Fachbereiche Physik in ihrer Statistik zum Physikstudium 2013 mitteilt (Link zum Bericht (PDF)), nahmen laut einer eigens dafür durchgeführten Umfrage bei den zuständigen Fachbereichen nur 65 % der für Physik immatrikulierten auch das Studium auf. Das Phänomen des Parkstudiums sei bei Frauen doppelt so häufig verbreitet wie bei Männern, ausgenommen beim Studium auf Lehramt, wo 53 % der Frauen, aber nur 15 % der Männer bis zum Ende des Semesters durch hielten. Zurück zu Studienanfänger Physik, Astronomie
  5. Die Zahlen der Absolventinnen und Absolventen basieren auf Prüfungsjahren, die sich aus der Summe von Wintersemester und nachfolgendem Sommersemester ergeben, während die Anzahl der Studierenden insgesamt nur zum jeweiligen Wintersemester erhoben wird. Zurück zu Absolventen Ingenieurwissenschaften
  6. Die Zahlen der Absolventinnen und Absolventen basieren auf Prüfungsjahren, die sich aus der Summe von Wintersemester und nachfolgendem Sommersemester ergeben, während die Anzahl der Studierenden insgesamt nur zum jeweiligen Wintersemester erhoben wird. Zurück zu Absolventen Mathematik, Naturwissenschaften

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