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Telekom: Auch Väter profitieren von der Frauenquote

Ein halbes Jahr nach Einführung einer unternehmensinternen Frauenquote zeigt sich die Deutsche Telekom mit den ersten Ergebnissen zufrieden: "Unser erstes Etappenziel haben wir erreicht. Der Zug, den wir aufs Gleis gesetzt haben, rollt", teilte Personalvorstand Thomas Sattelberger am 27. September mit. In wenigen Monaten habe das Unternehmen zusätzlich Frauen auch und gerade für Top-Führungspositionen gewinnen können.

Außerdem habe die betriebliche Entscheidung für die Quote die gesamtgesellschaftliche Debatte über Führungschancen für Frauen spürbar angefacht, meint Sattelberger.
An mehreren Stellschrauben zeige die Quote bereits kräftig Wirkung, so der Telekom-Personalchef. So seien seit März im 60-köpfigen Management-Team unterhalb des Konzernvorstands, dem Business Leader Team, nunmehr sechs statt vormals zwei Managerinnen vertreten.

Auch bei der Förderung weiblicher Talente hat das Unternehmen aufgeholt: Bei der Einstellung von Top-Nachwuchskräften hat sich der Frauenanteil von 33 Prozent Anfang dieses Jahres auf jetzt 52 Prozent erhöht. In den Managemententwicklungsprogrammen ist der Anteil von Frauen im Vergleich zum Vorjahr von 18 auf inzwischen 31 Prozent gestiegen.

Türöffner für neue Arbeitsformen

Doch nicht nur Frauen profitieren vom Umsetzungsprogramm zur Frauenquote. Auch für viele Männer habe sich die Quote als „Türöffner für Varietät und neue Arbeitsformen“ erwiesen, stellt Sattelberger klar. Beispielsweise hat sich der Anteil der Männer, die in Elternzeit gehen, seit 2009 um fast 40 Prozent erhöht.

Neben dem Ausbau der betrieblichen Kinder- und Seniorenbetreuung will die Deutsche Telekom ihren Beschäftigten durch zwei neue Richtlinien mehr Zeitsouveränität ermöglichen: Die eine fördert explizit die Führung in Teilzeit und auf Distanz, die andere regelt den Umgang mit und die Erwartungshaltung an mobile Arbeitsmittel außerhalb der normalen Arbeitszeiten.
In einem nächsten Schritt will das Unternehmen sämtliche Auswahlprozesse auf den Prüfstand stellen und seine weiblichen Beschäftigten von sogenannten Diversity Beratern in Sachen Karriere beraten lassen.

Als erstes Dax-30-Unternehmen hatte die Deutsche Telekom im März dieses Jahres eine Frauenquote eingeführt. Bis Ende 2015 sollen 30 Prozent der oberen und mittleren Führungspositionen im Unternehmen mit Frauen besetzt sein. Diese Regelung gilt weltweit.

www.frauenrat.de

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