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Mathematik

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Interview von Christina

Christina Feldges studierte den internationalen Studiengang Mathematik an der Technischen Universität Kaiserslautern. Mittlerweile arbeitet die 29-Jährige als Aktuarin im Risikomanagement bei AXA. Waldhornspielen, Rätsel aller Art und Freundinnen und Freunde zu treffen zählen zu ihren Hobbys.

Frau Feldges, wieso haben Sie sich für einen internationalen Studiengang im Bereich Mathematik entschieden?

Nach dem Abitur stand ich vor der Entscheidung, entweder Mathematik oder Sprachen zu studieren, da mir beides viel Spaß gemacht hat. Dann habe ich in Kaiserslautern den internationalen Studiengang Mathematik mit Nebenfach Wirtschaftswissenschaften entdeckt, in dem ich beides miteinander verbinden konnte.

Zu einem internationalen Studiengang gehört bestimmt ein Auslandssemester.

Ja, ich war im fünften Semester in Göteborg. Eine sehr witzige Erfahrung war für mich, dass ich den Mathevorlesungen auch in einer Sprache, die ich nur mäßig verstehe (Schwedisch), perfekt folgen konnte. Ansonsten war das Auslandssemester für mich eine spannende Zeit, in der ich viele nette und interessante Menschen aus aller Welt kennengelernt habe. Diese interkulturelle Erfahrung
hilft mir heute noch bei der Zusammenarbeit mit internationalen Kolleginnen und Kollegen.

Sie arbeiten jetzt als Aktuarin im Risikomanagement bei der AXA Konzern AG. Was machen Sie da genau?

In meiner Abteilung werden die aktuariellen Modelle zur Risikobewertung des Lebensversicherungsgeschäfts der AXA entwickelt, getestet und verwaltet. Ab 2013 wird es neue Eigenkapitalvorschriften für Versicherungen geben. Darauf bereiten wir uns aktuell vor und erstellen entsprechende Konzepte, die wir anschließend in unseren Modellen umsetzen. Außerdem betreue ich mit meinen Kollegen unter anderem AXA-Einheiten in Belgien, der Schweiz und Osteuropa. Wenn in diesen Ländern fachliche Unterstützung gebraucht wird, reisen wir vor Ort und begleiten die Kolleginnenund Kollegen.

Das heißt, Sie sind viel auf Reisen, viel in Gesprächen?

Die meiste Zeit arbeite ich von meinem Büro in Köln aus. Etwa einmal im Monat – während internationaler Projekte auch häufiger – bin ich in den verschiedenen Ländereinheiten unterwegs. Etwa 70 Prozent meiner Arbeit besteht aus Projektarbeit, das heißt, dass ich gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen Modellierungskonzepte erstelle, Anforderungen implementiere, teste und dokumentiere. Die restlichen 30 Prozent kümmere ich mich um die Planung und Koordination unseres Teams sowie um die Organisation von Meetings und Workshops.

Braucht man besondere Kenntnisse und Fähigkeiten für diesen Job?

Neben mathematischem Verständnis sind auch kommunikative Fähigkeiten von zentraler Bedeutung. Der Bereich Risikomanagement fordert immer wieder die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Abteilungen. In meiner Position nimmt darüber hinaus der Austausch mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern anderer Länder einen großen Stellenwert ein. Gute Englischkenntnisse sind dafür eine grundlegende Voraussetzung.

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