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PTB: "Junge Wissenschaft" ist jetzt ein Online-Magazin

Schon als Jugendliche sind sie vom Forscherfieber gepackt: die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Jugend forscht, die ein wissenschaftliches Thema gründlich und nach denselben Vorgaben untersuchen, wie sie weltweit für sorgfältige Forschung gelten. Dies ist auch so bei der anschließenden Veröffentlichung in der Jungen Wissenschaft. Die Zeitschrift für Forscherinnen und Forscher unter 23 Jahren ist eine Peer-review-Zeitschrift; die Artikel gelten als zitierfähig. In den letzten 30 Jahren war die Junge Wissenschaft ein gedrucktes Magazin. Die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) hat aus ihr ein Online-Journal gemacht, eine nichtkommerzielle Open-access-Zeitschrift.

Unter www.junge-wissenschaft.ptb.de sind zurzeit rund 180 Originalveröffentlichungen junger Forscherinnen und Froscher zu finden – und es werden laufend mehr. Demnächst wird noch eine App speziell für Tablets und Smartphones folgen. Aktuell wird beim Bundeswettbewerb von Jugend forscht am 16. Mai die Chefredakteurin der Jungen Wissenschaft, Dr. Sabine Walter, mit potenziellen neuen Autorinnnen und Autoren sprechen.

Auf solche Ideen muss man erst einmal kommen: etwa Daten mithilfe molekularer Schalter zu speichern, die Bodenfruchtbarkeit in einer rekultivierten Deponie zu untersuchen oder einen Kachelofen im Miniformat zu entwickeln (natürlich mit ingenieurwissenschaftlichen Berechnungen). Das sind nur einige der Themen, die die Autorinnen und Autoren der aktuellen Beiträge in der Jungen Wissenschaft sich als Forschungsprojekt vorgenommen haben: bunt, vielfältig und mit höchstem wissenschaftlichem Ernst behandelt. Doch die Texte sind nicht nur interessant zu lesen; sie gelten bereits als zitierfähige Veröffentlichung und können somit den Jungforscherinnen und Jungforschern den Weg in die Welt der Wissenschaft bahnen. Schon manche Wissenschaftlerinnen- bzw. Wissenschaftler-Karriere hat so angefangen – mit einem Artikel in der Jungen Wissenschaft als erste wissenschaftliche Publikation. Schließlich sind die Texte mit einer DOI versehen und gelten als Originalveröffentlichung – wie vielleicht später ein eigenes Paper in Nature oder Science.

Es begann vor mehr als 30 Jahren: Prof. Dr. Paul Dobrinski (1927–2009), damals Hochschullehrer in Hannover, rief die Junge Wissenschaft ins Leben. Es wurde ein deutschlandweit einzigartiges Projekt: eine wissenschaftliche Zeitschrift für Forscherinnen und Forscher im Alter von bis zu 23 Jahren, bei der alle Regeln wissenschaftlichen Publizierens gelten. Dazu gehört auch ein Peer-review-Prozess: Jeder Text wird zunächst von erfahrenen WissenschaftlerInnen geprüft. Ist der Text angenommen, unterstützt die Redaktion die jungen Autorinnen und Autoren hinsichtlich des Aufbaus, des wissenschaftlichen Schreibstils und ähnlichem, bevor der Artikel layoutet wird und online geht.

Die PTB hat die JuWi, wie sie oft liebevoll genannt wird, von Anfang an als Patin unterstützt. „Das war uns immer eine Herzensangelegenheit“, sagt Dr. Dr. Jens Simon, Pressesprecher der PTB. „Denn auch wir wollen junge Leute dabei unterstützen, vielleicht ihr Interesse an Physik oder anderen naturwissenschaftlichen Themen zu entdecken.“ Daher stand es für ihn fest zu helfen, als das Projekt nach einigen Jahren plötzlich auf wackeligen Füßen stand. Zusammen mit der langjährigen Chefredakteurin der JuWi, Dr. Sabine Walter, Hochschullehrerin in Hannover, und Layouterin Sabine Siems wurde ein neues Modell für die Zeitschrift entwickelt: als Online-Magazin unter dem Dach der PTB. Es gibt eine PDF-Version zum Herunterladen sowie eine HTML-Version, die sich automatisch an verschiedene Benutzeroberflächen anpasst, egal ob Webbrowser, Smartphone oder Tablet.

So kann sich das Ganze sehen lassen. Noch attraktiver wird die Zeitschrift mit der neuen App werden, die bereits in den Startlöchern steht und die dann beispielsweise im Apple Store oder bei Google Play zu haben sein wird. Damit gibt es jede neue Ausgabe automatisch aufs Handy. Bis dahin gilt: Am besten sofort für den JuWi-Newsletter anmelden. Die Redaktion schickt dann eine Nachricht per E-Mail, sobald eine neue Ausgabe erschienen ist.

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