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DLR-Maßnahmen für Schulen lösen große Resonanz aus: Ein Astronaut im All zeigt Wissenschaft

Ab Juni 2018 wird der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst mehrere Monate auf der Internationalen Raumstation ISS leben und arbeiten und dabei zahlreiche Experimente in Schwerelosigkeit durchführen - oftmals mit Bezug zur Physik wie auch zu anderen Naturwissenschaften. Mit dieser Horizons-Mission steht in der Raumfahrt ein besonderes "Highlight" bevor, das sich hervorragend eignet, um Kinder und Jugendliche für Forschung und Technik zu begeistern. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat daher rund um diese ISS-Mission ein umfangreiches "Education-Paket" mit einer Vielzahl von Angeboten für Schulen entwickelt.

Unterrichtsheft für Grundschulen

So hat das DLR in Kooperation mit dem Klett-MINT-Verlag, der Deutschen Physikalischen Gesellschaft und der Stiftung Jugend forscht ein Unterrichtsheft für Grundschulen veröffentlicht, das zahlreiche Anregungen für leicht umsetzbare Mitmach-Experimente enthält.

Auch Lehrkräfte-Workshops, die das DLR aus Anlass der Gerst-Mission an verschiedenen Standorten durchführt, erfreuen sich einer großen Resonanz und sind in aller Regel schon kurz nach der Ankündigung ausgebucht: Bis zum Ende der Mission im Dezember 2018 werden hunderte Lehrerinnen und Lehrer diese Veranstaltungen besucht haben, um neue Ideen und Impulse für einen abwechslungsreichen Unterricht in die schulische Praxis mitzunehmen.

Raumfahrt-Show

Mit der "Raumfahrt-Show" wird das DLR quer durch Deutschland auf Tour gehen. Die unterhaltsame und zugleich lehrreiche Wissenschafts-Präsentation behandelt alle wichtigen Aspekte eines Raumfluges von Start bis Landung - immer eng an die Mission von Alexander Gerst angelehnt. Dabei wechseln Experimente, die unter Anleitung der Moderatoren von Schülerinnen und Schülern auf der Bühne durchgeführt werden, mit faszinierenden Videos und Fotos auf Großbildleinwand ab. 

Zeitkapsel

Während Alexander Gerst auf der ISS viele Male die Erde umrunden wird, wird ihn auch ein ganz besonderes Objekt begleiten: eine Zeitkapsel. Die kleine Aluminium-Hohlkugel, die von DLR-Auszubildenden gefertigt wurde, wird nach der Rückkehr zur Erde dem Haus der Geschichte in Bonn übergeben - unter der Maßgabe, erst am 50. Jahrestag des Starts wieder geöffnet zu werden. Sie enthält unter anderem einen speziellen Datenträger mit den Botschaften von Kindern und Jugendlichen für die Welt von morgen. Dem Aufruf des DLR, ihre Wünsche für die Zukunft zu formulieren und einzureichen, sind rund 8000 Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen gefolgt.

"Wir sind von der enormen Resonanz, die all diese Maßnahmen für Kinder und Jugendliche schon heute auslösen, geradezu überwältigt", sagt die DLR-Vorstandsvorsitzende Prof. Pascale Ehrenfreund. "Und wir sind davon überzeugt, auf diese Weise in der jungen Generation das Interesse und die Begeisterung für Naturwissenschaften und Technik weiter zu steigern. Alexander Gerst ist dafür der ideale Botschafter und ein großartiges Vorbild für junge Menschen."

Weitere Maßnahmen

Viele weitere Maßnahmen sind zurzeit in Vorbereitung. Das betrifft unter anderem einen großen Schulwettbewerb zu Umweltfragen sowie einfache Demo-Experimente, mit denen Gerst an Bord der ISS die Physik in Schwerelosigkeit und die Bedeutung dieser Forschungsarbeiten für das Leben auf der Erde erklären soll. Auch ein Experiment für die Jüngsten ist dabei vorgesehen: Das DLR hatte zusammen mit dem WDR die Zuschauer der "Sendung mit der Maus" eingeladen, eigene Ideen für ein Weltraum-Experiment zu entwickeln - und wenn alles nach Plan verläuft, sollen einige dieser Vorschläge von Gerst auf der Raumstation realisiert werden.

Nachwuchsförderung

Die Education-Aktionen zur Gerst-Mission reihen sich in die seit Jahren vom DLR vorangetriebene Initiative zur Nachwuchsförderung ein. Dazu gehören beispielsweise die Schülerlabore des DLR: Diese 13 DLR_School_Labs - teils an DLR-Standorten, teils an befreundeten Hochschulen angesiedelt - haben insgesamt pro Jahr rund 40.000 Schülerinnen und Schüler zu Gast, die hier mittels Hands-on-Experimenten die "Faszination Forschung" kennenlernen.

Unterrichtsmaterialien, ein eigens Jugendportal im Web namens DLR_next samt dazugehöriger Social-Media-Accounts und andere Aktionen ergänzen das Angebot für Kinder und Jugendliche. Im akademischen Bereich kommen alljährlich Sommerschulen, Ideenwettbewerbe für Studierende sowie studentische Praktika in den DLR-Instituten hinzu. Und schließlich sind etwa 900 Doktorandinnen und Doktoranden im DLR tätig, wo sie fachlich betreut werden und zudem ein überfachliches Qualifizierungsangebot namens DLR_Graduate_Program wahrnehmen können.

www.dlr.de/presse

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