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Podcast Sonja

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Ein komplettes Labor auf einem Chip – dank Physik soll das schon bald keine Zukunftsvision mehr sein und Krankheiten können dann einfach, schnell und kostengünstig diagnostiziert werden. Im Podcast erzählt die Masterstudentin Sonja über die notwendige Grundlagenforschung im Fachbereich Physik an der Universität Bielefeld.

Ich heiße Sonja und ich studiere hier an der Uni Bielefeld im zehnten Semester Physik.
Im Moment beschäftige ich mich mit meiner Masterarbeit.
Also ein Labor auf Chipgröße zu reduzieren ist eigentlich momentan noch eine Zukunftsvision. Wenn es irgendwann mal funktioniert könnte man sich vorstellen: Der Arzt nimmt so einen kleinen Chip, geht damit zum Krankenbett und findet heraus, an welcher Krankheit die Person leidet.
Wir versuchen im Moment erst einmal die Grundlagen herauszufinden und zu verstehen, was auf so einer kleinen Skala an Effekten auftritt.
Mein Tag fängt zunächst damit an, dass ich im Reinraum die Chips neu herstellen muss, das heißt ich muss sie schneiden, stanzen, reinigen. Danach klebe ich die Chips zusammen und danach gehe ich ins Labor. Im Labor befülle ich dann die Kanäle und führe dann meine Messungen durch. Dazu benutze ich Fluoreszenzvideomikroskopie, um die Nanopartikel, die man sonst nicht sehen könnte, sichtbar zu machen. Ich klemme dann die Elektroden - um elektrische Felder anzulegen - an den Chip, und aufgrund dieser Felder werden die Nanopartikel unterschiedlich abgelenkt, um sie dann letztendlich zu trennen, nach Größe.
Ja, ich habe auf jeden Fall noch genug Freizeit. Ich lerne zum Beispiel Sprachen. Das kann man auch hier an der Uni umsonst in Sprachkursen machen, so dass ich schon alles Mögliche ausprobiert habe: Japanisch, Chinesisch, Finnisch, Schwedisch. Den Kurs den ich im Moment belege, das ist ein Tandem-Kurs, das heißt wir reden über Skype mit Studenten an der Universität in Tokio.
Wenn man mit dem Physikstudium fertig ist, hat man eigentlich fast alle Möglichkeiten. Je nachdem wofür man sich interessiert kann man sich da in vielfältige Richtungen orientieren. Zum Beispiel natürlich an der Uni oder in der Forschungseinrichtung bleiben, im medizinischen Bereich, im wirtschaftlichen Bereich, selbst bei Banken oder Ähnlichem.
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