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Podcast Marie-Cecil

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Marie-Cecil ist Projektingenieurin bei RWE. Eine ihrer Aufgaben ist die Entwicklung einer 3D-Software, die dazu beitragen wird, Kohle noch selektiver und damit effektiver abzubauen. Ob am Telefon oder auf einem Riesen-Bagger, eines ist der Arbeitsalltag von Marie-Cecile auf jeden Fall, sehr vielfältig und spannend.

Ich bin Marie-Cecil und ich bin Projekt-Ingenieurin bei RWE im Tagebau.
Wir befinden uns hier im rheinischen Braunkohlerevier und hier baut die RWE Braunkohle ab.
Die Kohle wird von hier direkt über Bandanlagen und Züge in das nahe gelegene Kraftwerk Neurath, in die neuen Blöcke, die neuen BoA-Blöcke, die die modernsten und flexibelsten Kraftwerke der Welt darstellen, transportiert.
Mit der Braunkohle versorgen wir jede vierte Steckdose in Deutschland.
Mein Arbeitsalltag ist total unterschiedlich. Es gibt Tage, da verbringe ich den ganzen Tag im Büro, weil ich Sachen organisieren muss.
Ich leite ein großes Projekt. Da sind natürlich sehr, sehr viele Abstimmungen notwendig, die kann ich einmal übers Telefon erledigen, aber häufig befinde ich mich auch in Meetings, wo wir konkrete Abstimmungen festlegen.
Es gibt auch Tage, da bin ich den ganzen Tag draußen, weil wir uns dann den Prototypen anschauen, Verbesserungen aufnehmen und uns auch viel mit den Leuten, die letztendlich damit arbeiten, uns unterhalten, um auch da zu fragen "Was können wir besser machen? Wo können wir noch ansetzen?"
Wir entwickeln im Moment eine Software, die uns ermöglicht den Tagebaufortschritt in 3D und auch online nachzustellen und auf einem Computer zu visualisieren. Wir lokalisieren über GPS die Schaufelradmitte und wir haben eine digitale Lagerstätte und das verschneiden wir gegeneinander. Das machen wir, damit wir genau wissen welche, also wir kennen die Höhlgrube und natürlich auch das Volumen in den Schaufeln, und dann wissen wir genau, wenn wir das gegeneinander verschneiden, welche Materialien wir entnommen haben. Das ist einmal wichtig, weil wir dann genau wissen, welche Kohle wir ins Kraftwerk gefördert haben, auf der anderen Seite ist es wichtig, dass wir wissen: "Welche Materialien verkippen wir auf der anderen Seite?" Und das können wir damit natürlich perfekt verfolgen.
Ein weiteres Ziel meines Projektes ist es, dass wir die Kohle sehr selektiv gewinnen können. Das heißt dadurch, dass wir sehr genau wissen wo die Kohle liegt, können wir die Kohle viel effektiver gewinnen.
Zum Ausgleich neben meinem Beruf fahre ich gerne Fahrrad, ich fahre Rennrad, oder gehe am Rhein joggen.
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