Navigation und Suche "Komm mach mint"


Standortanzeiger

Sie sind hier: > Videos > Podcast Carla

Podcast Carla

sjxqXcCTlf8
Carla ist Assistenzprofessorin für Mathematik. An der Duke University in North Carolina und als Gast-Wissenschaftlerin beim Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik beschäftigt sie sich mit der Geometrie innerhalb der mathematischen Physik.

Ich bin Carla, ich bin Assistenzprofessorin in Mathematik an der Duke University in North Carolina in den USA und bin im Moment als Gastwissenschaftlerin am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik in Golm in der Nähe von Berlin.
Mein mathematisches Forschungsgebiet ist die Geometrie. In der Geometrie gibt es natürlich viele verschiedene Fragestellungen, ich bin hauptsächlich interessiert an Fragen aus der mathematischen Relativitätstheorie, das ist die allgemeine Relativitätstheorie von Albert Einstein die er in der Sprache der Geometrie formuliert hat und wo noch ganz viele offene Fragen zur Geometrie und zur Physik da sind und mich interessieren da insbesondere die Zusammenhänge zwischen der Geometrie und der physikalischen Seite der Theorie.
Die Relativitätstheorie hat Einstein 1915 aufgeschrieben und wir feiern dann in zwei Jahren oder drei Jahren großes Jubiläum.
Man kann sich natürlich vorstellen, dass alles schon erforscht ist, ist aber überhaupt nicht so. Bis heute sind da manche Sachen wo wir einfach davor stehen und denken "wow", das verstehen wir noch überhaupt nicht.
Ich würde schätzen, dass ich so etwa 70 Prozent meiner Zeit alleine arbeite, meistens am Schreibtisch oder auch mal beim Spaziergang die restliche Zeit sitze ich in einem Vortrag, höre mir an was andere Leute zu erzählen haben, was es Neues gibt aus anderen Bereichen oder auch aus meinem Bereich oder ich diskutiere mit Kollegen. Das macht besonders viel Spaß!
Ich gehe total gerne spazieren, wenn es nicht gerade fürchterlich regnet und das mache ich auch gerne mit anderen Leuten zusammen. Es gibt viele Mathematiker, die gerne gehen beim Denken. Dann laufen wir hier in der Gegend vorm Institut rum und schauen uns die Natur an und diskutieren über Mathematik. Und dadurch, dass wir in Bewegung sind, kommt auch in den Gedanken irgendwas in Bewegung und wenn wir zurückkommen sind wir schlauer als vorher.
Ich glaube was meine mathematische Forschung charakterisiert, oder auch mein Studium, ist dass ich eine ganz gute Intuition habe.
Ich beschäftige mich mit den Dingen nicht nur in meinem Kopf, sondern auch auf der emotionalen Ebene und entwickle eine Art Beziehung zu den mathematischen Objekten, die man sich gar nicht so richtig vorstellen kann. Dann reden die mit mir, also nicht so wie Stimmen im Kopf, sondern eher dass ich so ein Gefühl dafür habe, wie die sich verhalten und dann habe ich eine Idee was vielleicht stimmen könnte und dann kann ich das irgendwann beweisen. Darauf muss man sich einlassen können.
Ich habe ein Buch über mathematische Zaubertricks geschrieben, dass sich an Kinder und Erwachsene richtet, weil ich selber gerne zaubere und mich mit Mathematik beschäftige und weil ich finde das Zaubertricks eine lustige Methode sind sich mit mathematischen Sachverhalten auseinander zu setzen.
Podcast

"Komm mach MINT" in den soziale Netzwerken

Zusatzangebote und Servicemenü