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Good Practice

Gender Extended Research and Development-Modell (GERD)

Im "Gender Extended Research and Development" (GERD)-Modell werden Gender Studies Ansätze und Informatik-Denkweisen verbunden. Das Modell zeigt systematisch Ansatzpunkte für die Einbeziehung von Gender- und Diversity-Aspekten in die Informatikforschung und -entwicklung und regt dazu an, die gesellschaftliche Einbettung der eigenen Forschung differenziert zu reflektieren.

In Anlehnung an bestehende Vorgehensmodelle benennt GERD sieben Kernprozesse oder Phasen von Forschung und Entwicklung, die im Uhrzeigersinn und z.T. wiederholt durchlaufen werden. Jeder Kernprozess wird exemplarisch durch einige Teilaktivitäten charakterisiert.

Gerahmt werden die Phasen durch sog. Reflexionsaspekte, die sich an grundlegenden Konzepten der Gender- und Diversity-Studies orientieren und zu einer erweiterten Betrachtung von Forschungsfragen und Entwicklungsentscheidungen anregen sollen. Jeder Aspekt kann auf jeden Kernprozess bezogen werden und wird durch eine Reihe von Fragen konkretisiert, die mit dem Modell verbunden sind.

Das GERD-Modell kann kostenlos online genutzt werden.

www.informatik.uni-bremen.de/gerd-modell

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