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Komm, mach MINT. Projekte

"Entwicklung eines virtuellen IT-Berufs- und Studienorientierungsangebots für Frauen (BeSt F:IT)"

Frauen aus der IT kennenlernen, Informationstechnik ausprobieren und gleichzeitig herausfinden, welche Fähigkeiten im Verborgenen schlummern? Wie vielfältig IT-Jobs in und um Hildesheim und Hannover sind, erfahren Schüler_innen der Jahrgangsstufen 9 bis 13 mit BeSt F:IT, der digitalen Berufs- und Studienorientierungsplattform. Dabei soll deutlich werden, dass IT weder ausschließlich auf abstrakten Techniken aufbaut noch nach einem Y-Chromosom verlangt.

BeSt F:IT vereint dafür drei jeweils individuell erfolgreiche Elemente einer gender- und diversitätsgerechten IT-Berufs- und Studienorientierung: Identifikationsangebote, Erprobung IT-bezogener Tätigkeiten und Stärkung eines positives Selbstkonzeptes.

Stereotypen abbauen und regionales IT-Profil schärfen.

Das BeSt F:IT-Projekt zielt darauf ab, ein passgenaues, an den Lebenslagen von Schüler_innen orientiertes Instrument schulischer Berufsorientierung mit dem Schwerpunkt auf der Förderung einer verbesserten und positiveren Selbsteinschätzung bereitzustellen. Das Projekt setzt an der intrinsischen Motivation der Zielgruppe an und arbeitet darauf hin, dass bei Schülerinnen und Schülern verbreitete Stereotypen abgebaut werden. Unter Berücksichtigung der Heterogenität der Zielgruppe und ihrer individuellen Voraussetzungen, im Kern Schülerinnen der Klassen 9 bis 13 unterschiedlicher Schulformen, aber ebenso Jungen, soll BeSt F:IT die Ansprüche an Gender- und Diversitätsgerechtigkeit erfüllen.

Mit Fokus auf IT-Ausbildungsberufe und IT-Studiengänge in und um Hildesheim und Hannover stellt BeSt F:IT einen ortsspezifischen Bezug her. Der Aufbau und Ausbau regionaler Zusammenschlüsse wie auch die Stärkung regionaler, frauenfördernder Netzwerke bilden den Rahmen des Projektes.

Digitale Module geben Einblicke in die Welt der IT und laden zum Ausprobieren ein.

BeSt F:IT überführt die Elemente Identifikationsangebote, eigenständiges Erproben und Stärkung des Selbstkonzeptes jeweils in ein digitales Modul. Das Modul "Rollenmodelle" präsentiert der Zielgruppe in kurzen Videoclips heterogene, (überwiegend) weibliche IT-Fach- und Führungskräfte aus der Region und bietet realistische Einblicke in deren Berufsalltag. Im Modul "Handlungsorientierung" steht das eigenständige Erproben von IT-bezogenen Tätigkeiten im Vordergrund. Ein positives Selbstkonzept sowie eine passendere Selbstbeurteilung hinsichtlich verschiedener IT-Kompetenzfelder fördert BeSt F:IT im Modul "Assessment", indem Stereotype sichtbar und (unbewusste) Kompetenzen aufgezeigt werden. Die Plattform zeichnet sich durch eine dynamische Verzahnung dieser Elemente aus.

Die Entwicklung erfolgt iterativ und Prototypen getrieben.

Die Konzeption und Umsetzung der Module erfolgt in mehreren Stufen. Zu Beginn erhebt das Projektteam die in der Zielgruppe vorzufindenden Einstellungen, Überzeugungen und Kompetenzen. Aus diesen Erkenntnissen heraus werden die ersten Modul-Prototypen generiert. Die Verzahnung erfolgt mittels der iterativen Entwicklung der Prototypen und der methodischen Orientierung am Design Science Research. Die Funktionalität der Prototypen wird hierbei wiederholt mit den Anforderungen der gegebenen Problemsituation, der früh einsetzende und wiederholende Einsatz der Modul-Prototypen in der Praxis, abgeglichen. Eine Funktionserweiterung der Prototypen wird anhand der Verbindung der virtuellen Module mit bestehenden Maßnahmen und Initiativen erreicht. Durch die stetige Evaluation und kontinuierlichen Verbesserung der Modul-Prototypen erfüllt BeSt F:IT die Anforderung an ein, der Zielgruppe bestmöglich angepasstes, modernes Berufs-und Studienorientierungsinstrument.

Überregionales Netzwerk stützt BeSt F:IT.

BeSt F:IT stützt sich auf ein Netzwerk aus Multiplikator_innen und Kooperationspartner_innen in und um Hildesheim und Hannover. Zu nennen sind insbesondere der Arbeitskreis Informationstechnologie mit über 35 Partnerunternehmen, die HI-REG Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hildesheim Region GmbH und die Robert Bosch GmbH. Im schulischen Kontext kann das Projekt auf mehrere Schulen, auf die VHS Hildesheim sowie die dem Lehramtsstudium der Stiftung Universität Hildesheim angeschlossenen Kooperationsschulen zurückgreifen. Auf Seiten der Universität Hildesheim sind das Gleichstellungsbüro der Universität und das Institut für Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik mit den Abteilungen für Informationssysteme und Unternehmensmodellierung und Wirtschaftswissenschaft und Didaktik beteiligt.

Eine Vorlage für gendersensible, digitale Berufs- und Studienorientierung anbieten.

Mit BeSt F:IT rücken Berufe in der IT nicht nur in das Blickfeld von Schülerinnen, sondern werden als realistisch infrage kommende Berufsoptionen erfahren. Vermittels Ihrer Konzeption, kann die Plattform als Vorlage für Bereiche, die über das Berufsfeld IT und/oder der Region Hildesheim hinausgehen, fungieren. Ein Transferworkshop legt Akteur_innen, Multiplikator_innen, Verbände, Unternehmen und Institutionen aus den Bereichen Schule, Berufsorientierung sowohl IT die erforderlichen Kenntnisse, welche zu einer gelingenden Umsetzung der BeSt F:IT Plattform in die Praxis befähigen, dar. Zur Gewährleistung der (über-)regionalen Anschlussfähigkeit und nachhaltigen Nutzung der Plattform wird für zukünftige Kooperationspartner_innen ein Umsetzungsleitfaden erstellt, welcher auf der Seite www.bestfit-info.de abrufbar sein wird.

Kontakt:
Stiftung Universität Hildesheim,
Charlotte Schiller, bestfit@uni-hildesheim.de

Projektleitung: Prof. Dr. Ralf Knackstedt, ralf.knackstedt@uni-hildesheim.de

Laufzeit: 01.03.2017 bis 29.02.2020

Förderkennzeichen: 01FP1634

www.bestfit-info.de

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