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Microsoft-Studie: Kreativität ist Schlüssel für mehr Frauen in MINT-Berufen

Je kreativer Mädchen und junge Frauen sind, desto eher interessieren sie sich in Schule und Hochschule für MINT-Fächer – also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Dies geht aus einer europaweiten Studie hervor, die KRC Research unter 11.500 Mädchen und jungen Frauen im Alter von 11 bis 30 Jahren durchgeführt hat.

Die europäischen Bildungsforscher kommen dabei zum Ergebnis, dass sich die befragten Frauen immer dann eine Karriere in MINT-Berufen vorstellen konnten, wenn sie sich selbst als besonders kreativ einschätzten. Jede zweite Befragte, die eine Beschäftigung in einem MINT-Beruf anstrebt, empfindet sich selbst als „sehr“ oder sogar „extrem kreativ“ (50,3 Prozent). Bei den anderen Befragten liegt der Anteil deutlich darunter (45,4 Prozent). Die Ergebnisse bilden den zweiten Teil der europaweit durchgeführten Studie „The When & Why of STEM Gender Gap“, die sich mit der Frage beschäftigt, warum so wenige Mädchen und Frauen Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik haben. Die Autoren der im Auftrag von Microsoft durchgeführten Vergleichs-Studie sahen die wichtigsten Gründe für das abnehmende Interesse junger Frauen im Fehlen weiblicher Rollenvorbilder sowie in der vermeintlich mangelnden Kreativität, die der Arbeit in MINT-Berufen zugeschrieben wird.

Die Studie zeigt, dass Kreativität und das Interesse an MINT-Berufen viel stärker zusammenhängen, als viele dachten. „Es zählt zu den wichtigsten Aufgaben von Bildungseinrichtungen, Politik und Wirtschaft, das vorhandene Interesse junger Mädchen an Mathematik, Physik oder Informatik besser zu fördern. Wir brauchen mehr weibliche IT-Fachkräfte für die digitale Zukunft unserer Gesellschaft. Das Vorurteil, MINT-Berufe seien nicht kreativ, gehört abgeschafft“, so Astrid Aupperle, Leiterin für Gesellschaftliches Engagement von Microsoft Deutschland.  Derzeit sind nur 30 Prozent der in Europa beschäftigten IT-Fachkräfte weiblich. „Deshalb müssen wir stärker verdeutlichen, wie kreativ Coden ist. Ein Programmierer, der mit Zahlen Apps entwickelt, erschafft genauso Aufregendes, wie ein Autor, der mit Wörtern einen Roman schreibt.“

Mangelnde Kreativität und fehlende Vorbilder lassen Interesse an MINT-Fächern in der Schulzeit schwinden

Gemäß der ersten europäischen MINT-Studie* lässt das Interesse junger Mädchen an mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern ab einem Alter von 15 Jahren signifikant nach. Die beiden wichtigsten Gründe für das abnehmende Interesse waren das Fehlen weiblicher Vorbilder sowie die vermeintlich mangelnde Kreativität der Arbeit in MINT-Bereichen. In allen zwölf europäischen Ländern, in denen die Umfrage durchgeführt wurde, schätzen sich die Mädchen zwischen elf und 16 Jahren selbst am kreativsten ein. Zwischen dem 17. und 25. Lebensjahr nimmt dieser Wert ab, erholt sich danach aber wieder und erreicht die ursprünglichen Werte, wenn Frauen etwa 30 Jahre alt sind. Für Universitätsstudentinnen in einem MINT-Fach erhöht sich die berichtete Kreativität, wenn sie in ein Beschäftigungsverhältnis eintreten. Bei Studentinnen in einem geisteswissenschaftlichen Fach nimmt sie dann ab. „Gerade junge Frauen wollen verstehen, wofür sie abstrakte Gleichungen in Mathematik oder Informatik konkret brauchen“, so Aupperle.

Chancen für alle: Microsoft unterstützt Computer Science Education Week

Mit seiner aktiven Teilnahme an der weltweit stattfindenden Computer Science Education Week (CSEdWeek) stellt Microsoft den kreativen Anteil in der IT daher bewusst in den Vordergrund: Erstmals richtet die Microsoft-Initiative Code your Life in Deutschland eine komplette Woche rund um das Thema Coding aus. In verschiedenen Formaten haben Kinder und Jugendliche im Alter von acht bis 16 Jahren dabei zahlreiche Möglichkeiten, die Facetten der Computer-Wissenschaft für sich zu entdecken. Microsoft Deutschland führt während der Aktionswoche über 1.000 Schülerinnen und Schüler, hunderte Familien und alle Interessierten in bundesweiten Workshops und Events an die aufregende Welt der Programmcodes heran. Aupperle: „Damit alle von den Chancen der Digitalisierung profitieren, setzen wir bei der Bildung an. Wir wollen, dass Mädchen und Jungen die digitale Welt gestalten und aktiv an ihr teilhaben. Die Computer Science Education Week ist ein hervorragender Anlass dies zu fördern.“ Als Höhepunkt bringt die erste verbindende Konferenz zum Thema Coding und Bildung in Deutschland, die CODE{affair}, alle wichtigen Akteure, Lehrkräfte und Bildungsexperten, sowie Coding-Initiativen, Wettbewerbe, Lernorte und Werkstätten für Digitales in Berlin zusammen.

Die Aktivitäten der Computer Science Education Week von Microsoft gehören zur Kampagne „Digitalisierung für alle“. Microsoft setzt sich im Rahmen der Kampagne dafür ein, dass auf Basis von digitaler Sicherheit, alle Menschen vom Fortschritt und den Chancen profitieren, die die digitale Gesellschaft bietet.

 Die Highlights der Computer Science Education Week vom 3. bis 9. Dezember finden Sie hier. Sie können sich auch als Medienvertreter zu den Veranstaltungen anmelden.

Weitere Informationen zur Computer Science Education Week finden Sie auch auf unserer Website oder auf Twitter unter #digitalfueralle und #CSeducationweek.

* Über die Studie

Die Studie „The When & Why of STEM Gender Gap“ wurde von KRC Research im Auftrag von Microsoft durchgeführt. Europaweit wurden Mädchen und junge Frauen aus zwölf europäischen Ländern – UK, Deutschland, Polen, Belgien, Niederlande, Frankreich, Italien, Irland, Russland, Finnland, Tschechien und Slowakei –  qualitativ und quantitativ befragt. In Deutschland nahmen insgesamt 1.000 Mädchen und junge Frauen zwischen 11 und 30 Jahren an der Befragung teil.  Eine internationale Darstellung von Microsoft unter dem Titel „Why don’t European girls like science or technology?“ bietet mehr Einblicke in die Studienergebnisse, Statements von Experten sowie weitere Hintergrundinformationen. Ein Whitepaper zur internationalen Studie finden Sie als PDF hier.

https://news.microsoft.com/de-de/microsoft-studie-mehr-frauen-mint-berufen/

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