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MINT-News

FIRST LEGO League Weltfinale in Detroit 2018

Nachwuchs-Ingenieurinnen und -Ingenieure fahren im April zum Weltfinale der FIRST LEGO® League in die USA. In der Saison 2017/18 nahmen insgesamt 32.000 Gruppen aus 88 Ländern teil. Davon haben sich Mitte März im Zentraleuropa-Finale in Aachen gleich zwei deutsche Teams für das große World Festival, dem Finale in Detroit, qualifiziert.

Nicht erst seit die neu ernannte Staatsministerin für Digitales, Dorothee Bär, ihr Büro im Kanzleramt bezogen hat, ist das Thema Digitalisierung in aller Munde. Von ihrem erklärten Ziel, Deutschland in die „digitale Champions League“ zu befördern, sind wir allerdings noch weit entfernt. Das private Forschungs- und Beratungsunternehmen empirica schätzt, dass 2020 innerhalb der EU mehr als 430.000 Stellen im IT-Sektor unbesetzt bleiben, davon 145.000 allein in Deutschland.

Wenn also nicht erheblich mehr für die Ausbildung dringend benötigter Fachkräfte getan wird, sieht die Zukunft eher analog als digital aus. Das Projekt FIRST LEGO League (FLL) hat es sich mit kreativen Robotik-Wettbewerben zum Ziel gesetzt, junge Menschen für MINT-Themen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) zu begeistern. So soll der Zugang zu naturwissenschaftlichen oder technischen Fächern erleichtert und früh das Interesse an IT-Berufen geweckt werden.

In der Saison 2017/18 nahmen insgesamt 32.000 Gruppen aus 88 Ländern teil. Davon haben sich Mitte März im Zentraleuropa-Finale in Aachen gleich zwei deutsche Teams für das große World Festival, dem Finale in Detroit, qualifiziert. Im Semifinale überzeugten die Caro Aces vom Gymnasium Carolinum aus Neustrelitz (MV) sowie Goethe RobotX vom Goethe-Gymnasium Bensheim (HE). Für beide Teams geht es ab dem 25. April in Detroit weiter!

Die FIRST LEGO League wurde von LEGO und der amerikanischen Stiftung FIRST (For Inspiration and Recognition of Science and Technology) ins Leben gerufen. Der erste Wettbewerb fand 1998 auf amerikanischem Boden statt. Seit 2001 organisiert der Verein HANDS on TECHNOLOGY e.V. die FLL auch in Europa. Ganz wie FIRST hat es sich HANDS on TECHNOLOGY zum Ziel gesetzt, mittels Robotik bei Kindern und Jugendlichen eine sogenannte „digital literacy“ (zu Deutsch: digitale Medienkompetenz) aufzubauen. Finanzielle Förderung erhalten die Wettbewerbe und Teams auch von regionalen Firmen und Sponsoren, die so Nachwuchsförderung betreiben.

Beim Wettbewerb geht es darum, in acht Wochen einen Roboter mit den Bausätzen von LEGO MINDSTORMS Education zu bauen und zu programmieren, der selbstständig vorgegebene Aufgaben löst. Auf die Vorbereitungsphase folgen die regionalen Wettbewerbe und schließlich das Finale. Um selbstständiges Forschen und Recherchieren zu lernen, steht jede Saison unter einem aktuellen Thema, zu dem eine Forschungsfrage gefunden werden muss. Die aktuelle Saison steht unter dem Titel „Hydro Dynamics“ und dreht sich um das Thema Wasser. Die Ergebnisse ihrer Recherchen stellen die jungen Forscherinnen und Forscher dann im Rahmen des Wettbewerbs auf kreative Art und Weise den Jurys vor.

Im eigentlichen Wettkampf, dem Robot Game, setzen sich die Teams unter Zeitdruck spielerisch mit dem Thema Wasserkreislauf auseinander und lösen modellhaft realweltliche Probleme, z.B. die Aufbereitung von Trinkwasser. Dabei muss sich der Roboter zielsicher zu den Aufgabenstationen auf dem 3,5 Quadratmeter großen Feld bewegen. Die Gesamtwertung ergibt sich aus den drei Jurybewertungen zum Roboterdesign, der Forschung, dem gezeigten Teamwork, sowie dem Score beim Robot Game.

Für das Finale in Detroit erwartet die Teams neben den Wettbewerben ein vielfältiges Programm, beispielsweise finden parallel zum FLL-Weltfinale weitere Robo-Wettbewerbe statt. Dem Sieger winkt ein ruhmreicher Platz in der FIRST Hall of Fame. Übrigens freuen sich die jungen Teams über weitere finanzielle Unterstützung, um die kostspielige Teilnahme und Anreise zu realisieren.

www.legoeducation.de

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