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Technik

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Interview von Friederike

Friederike Richter hat an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin Maschinenbau studiert. Heute arbeitet sie als Entwicklerin von Windkraftgeneratoren bei Siemens.

Studienwahl

Friederike Richter hat an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin Maschinenbau studiert. Nach dem Abitur begann sie zunächst Politikwissenschaften zu studieren „generell bin ich neugierig und interessiere mich dafür wie irgendetwas funktioniert. Ich wäre aber früher aufgrund meines gehobenen Interesses an Politik und allgemein Literatur nie auf die Idee gekommen, etwas anderes zu studieren“. Als diese Begeisterung während des Studiums „dann wegfiel, musste ich mich einfach komplett neu orientieren.“ Alternativen zum ersten Studium waren dann Maschinenbau, Mathematik, Bauingenieurwesen oder eine Ausbildung. „Von den Ausbildungen, die im Berufsinformationszentrum angeboten wurden“, hatte Friederike Richter, „aber nichts gefallen“ und Maschinenbau interessierte sie am meisten unter den technischen Berufen. „Was mich bewogen hat, das an einer Fachhochschule zu machen und nicht an einer Uni, war die Praxisnähe“. Durch Praktika vor und während des Studiums erhielt Friederike Richter weitere Einblicke in die Tätigkeitsfelder einer Maschinenbauerin bzw. eines Maschinenbauers. Sie hält dies auch für besonders empfehlenswert: „richtig bohren, fräsen, alles Mögliche, überhaupt, dass man mal weiß, wie das ist, die Hände zu benutzen. Das habe ich gemacht und war auch danach noch mehr dafür, das zu machen“.

Karriere

Die praktischen Erfahrungen hat sie unter anderem bei dem Unternehmen Siemens gemacht, aus dem sich schließlich auch eine Werkstudententätigkeit und nach dem Studium die erste feste Anstellung ergab. Dadurch war der Berufseinstieg „dann relativ fließend“. Bei Siemens arbeitete Friederike Richter anfangs im Feld der Konstruktion von Fertigungsmitteln. Nach circa fünf Jahren in dieser Abteilung „wollte ich mal etwas Neues. Ich will mich ja auch weiterentwickeln“. Deshalb ist sie jetzt zuständig für die Entwicklung von Montagekonzepten, genauer „im Windkraftbereich in der Entwicklung von Windkraftgeneratoren“, also „neuen Typen von Generatoren“.

Persönliches Statement

Schülerinnen und Maschinenbaustudentinnen rät sie: „sich hinterfragen, ob man etwas kann oder sich zutraut oder vor allem auch, ob man Lust darauf hat“. Die Frage des Geschlechts „hinten anzustellen“ und sich „natürlich nicht entmutigen zu lassen.“

Dieses Interview wurde geführt im Projekt "MINT-Weibsbilder", ein Teilprojekt des Verbundvorhabens „MINT Role Models – Ein integratives Konzept zur nachhaltigen Steigerung des Anteils von Frauen in MINT-Berufen″. Es wurde im Rahmen des Nationalen Pakts für Frauen in MINT-Berufen „Komm, mach MINT.″ aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

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