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Informatik

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Interview von Swetlana

Swetlanas Begeisterung für logisches und mathematisches Denken führte zum Studium der Medieninformatik an der Hochschule Osnabrück. Sie zweifelt nicht daran die Träume von Karriere und Familie nach dem Studium verbinden zu können.

Studienwahl

Swetlana Götz stammt aus der Ukraine und kam mit vier Jahren mit ihrer Familie nach Deutschland. Als ihre große Schwester im Rahmen ihrer Ausbildung einen PC mit nach Hause brachte, war auch bei Swetlana Götz das Technikinteresse geweckt. Ihre Begeisterung für logisches und mathematisches Denken bestärkte sie darin, auch beruflich in Richtung Informatik gehen zu wollen. So fiel ihr die Entscheidung leicht, nach ihrer Mittleren Reife auf ein Studienkolleg zu wechseln und dort die Fachhochschulreife Mediengestaltung zu erlangen. Im Anschluss begann sie Medieninformatik in Osnabrück zu studieren.

Swetlana Götz betrachtet sich als gute Studentin, auch wenn ihre Noten sich nicht im obersten Drittel bewegen. Denn was andere ihr bezüglich der Noten voraus haben, macht sie durch die Anzahl abgeschlossener Fächer wett: Swetlana Götz engagiert sich in der Fachschaft, um sich für die Studierenden ihres Fachs einzusetzen.

Für ihre berufliche Zukunft wünscht sie sich „im Team zu arbeiten und trotzdem gleichzeitig irgendwo eigene Verantwortung zu tragen. Ich hätte auch persönlich nichts dagegen, die Verantwortung für ein Team zu tragen. Und der Aufgabenbereich soll nicht immer statisch sein, sondern sich abwechseln. Es ist für mich ganz wichtig, dass es nicht immer nur dieses stumpfe vor dem PC sitzen und nur tippen ist, sondern dass es sich auch abwechselt, dass ich mit Kunden Gespräche führe, dass ich mit anderen Firmen, mit anderen Menschen Kontakt habe.“ Irgendwann möchte sie eine Familie gründen und zweifelt nicht daran, dass es in ihrem Berufsfeld in der heutigen Zeit, in einer gleichberechtigten Partnerschaft, möglich ist, Kinder und Karriere zu verbinden.

Persönliches Statement

StudienanfängerInnen rät Swetlana Götz, „nicht immer genau da drauf hören, was Professoren sagen. Sich unter anderen Studenten ein bisschen umhören, sich an erfahrene Studenten ein bisschen hängen und nachfragen, wie war das bei denen? Welche Erfahrungen haben die gesammelt? Welche Professoren sollte man vielleicht meiden? Welche sind besonders gut? Und gleichzeitig trotzdem einfach ins kalte Wasser springen und Vorlesungen hören, gucken, wie man mit den einzelnen Themen klarkommt, und versuchen die Gebiete, wo man merkt, man hat da Defizite, dass man die irgendwie nachholt.“

Dieses Interview wurde geführt im Projekt "MINT-Weibsbilder", ein Teilprojekt des Verbundvorhabens „MINT Role Models – Ein integratives Konzept zur nachhaltigen Steigerung des Anteils von Frauen in MINT-Berufen″. Es wurde im Rahmen des Nationalen Pakts für Frauen in MINT-Berufen „Komm, mach MINT.″ aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

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