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Informatik

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Interview von Rima

Rima ist 23 Jahre alt und studiert Informatik und Wirtschaft an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin. In ihrer Freizeit ist sie sportlich aktiv und trifft Familie und Freunde.

Was hat dich dazu bewogen, dieses Studium zu realisieren? Hast du erst eine andere Richtung eingeschlagen?

Nach meinem Abitur hatte ich vor, Pharmazie zu studieren, doch das hat leider nicht mehr geklappt. Deswegen habe ich mich über andere interessante Studiengänge in Berlin informiert und bin auf den Studiengang Informatik und Wirtschaft gestoßen. Die Beschreibung des Studiengangs auf der Internetseite der HTW machte einen interessanten und besonderen Eindruck, denn dieser Studiengang ist ein reiner Frauenstudiengang. Ich bewarb mich und wurde angenommen.

Hattest du vor oder während des Studiums bereits praktische Erfahrungen in Form von Nebenjobs, Ferienjobs, Teilnahme am Girls’ Day – Mädchen-Zukunftstag, Praktika, Werkstudentinnentätigkeiten?

Vor Beginn und während meines Studiums war ich als Stadtteilführerin in Berlin-Neukölln im historischen alten Rixdorf tätig.
Meine studienbegleitende Erfahrung durfte ich im 4. Semester machen, während ich mein Hochschulpraktikum im Fraunhofer IPK erfolgreich absolvierte. Nach meinem Praktikum habe ich mich an der IWF TU Berlin beworben und bin dort seitdem als studentische Hilfskraft tätig. Am Girls-Day habe ich vor einigen Jahren an der BVG teilgenommen.

Warst du in bestimmten Netzwerken oder Hochschulprogrammen involviert, die dich unterstützt haben?

Seit November 2012 nehme ich an dem profIT- Mentoring Programm teil. Ich habe eine tolle Mentorin, die mich auch bei meinen Plänen für die Zukunft unterstützt. Mittlerweile hat auch das profIT- Programm ein Netzwerk aufgestellt, wo alle Mentorinnen und Mentees untereinander Netzwerken können. Diese Seite heißt www.mintport.f4.htw-berlin.de

Welchen Rat würdest du einer Schülerin mit auf den Weg geben, die überlegt ob sie in einem MINT-Fach studieren soll?

Auch wenn die Welt in der Informatik nicht rosa aussieht, besteht trotzdem die Möglichkeit, sie so zu gestalten wie es einem gefällt. Denn die Informatik bietet unheimlich viel. Die Informatik hat ein weites Spektrum, was nicht nur Programmierung bedeutet. Nein, es gibt unheimlich viele faszinierende Bereiche. Wenn man sich fragt, wo Informatik wieder zu finden ist, so kann man antworten: Überall! Ob in der Waschmaschine, in der elektrischen Zahnbürste, im Smartphone oder TV… - einfach überall.

In deiner Freizeit beschäftigst du dich am liebsten mit…

Schwimmen, Familie und Freunde, spazieren, lesen und Fahrrad fahren.

Wo arbeitest du?

Ich arbeite als studentische Hilfskraft im Produktionstechnischem Zentrum Berlin: Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb der Technischen Universität Berlin.

An welchen Projekten arbeitest du zur Zeit und wie dürfen wir uns dieses Arbeitsgebiet vorstellen?

Ich arbeite an einem Projekt im Sonderforschungsbereich, welches von der Deutschen Förderungsgemeinschaft gefördert wird. Das Projekt heißt „Sustainable Manufacturing - Shaping Global Value Creation“. Im großen Projekt geht es darum, globale Wertschöpfung nachhaltig zu gestalten. Die Aufgabe meines Teams besteht darin, eine Informationsinfrastruktur in Form einer Kollaborationsplattform für andere Teilprojekte bereitzustellen. Meine Aufgaben befinden sich im Bereich des Software- Engineerings und einer besonderen Form der Datenbanken, der sogenannten Tripple-Store Database.

Ist es für eine Frau schwieriger in einem eher männerdominierten Berufsfeld zu arbeiten? Welche Erfahrungen hast du diesbezüglich gemacht?

Ich habe noch keine negativen Erfahrungen diesbezüglich gemacht, geschweige denn verspürt, dass Frauen in dem Bereich nicht erwünscht sind. Ich kann nur sagen, dass Männer sich freuen, Frauen unter sich zu haben. Es macht eher Spaß in einem gemischten Team zu arbeiten als nur Männer unter sich. Frauen bringen ganz andere Anreize, Sichtweisen, Impulse mit ins Geschäft ein, was Männer begrüßen. Die Generation hat sich geändert und solange Frauen motiviert sind und zeigen was sie drauf haben, sollte es keinen Grund geben, sie in dieser Männerwelt nicht zu tolerieren und aufzunehmen.

Welche besonderen Vorkenntnisse, Fähigkeiten und Interessen braucht man für dieses Berufsprofil?

Motivation, Grundkenntnisse aus dem Studium, Teamfähigkeit sowie positives und freundliches Auftreten.

Welche beruflichen Ziele hast du persönlich für deine eigene Karriere?

Da bin ich sehr offen und denke gar nicht so weit voraus. Ich bin immer für vieles offen und halte mich bereit für große Momente im Leben. Einen Karriereplan habe ich natürlich aufgestellt und bei Bedarf bearbeite ich ihn erneut. Grobe Vorstellungen vom Leben sowie Wünsche halte ich auch in meinem Karriereplan.

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