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Informatik

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Interview von Ramona H.

Ramona ist 30 Jahre alt und hat an der FH Köln ihren Master in Media & Imaging Technology absolviert. In London hat sie einen Sprachkurs an der Uni belegt, von dem sie in ihrem heutigen Berufsalltag sehr profitiert. 2013 hat sie den 2. Platz beim ARD/ZDF Förderpreis | Frauen + Medientechnologie gewonnen.

Was hat Sie dazu bewogen, dieses Studium zu realisieren?

Ich habe den Bachelor-Studiengang Medien- und Fototechnik (damals noch Diplom Photoingenieurwesen) schon sehr früh, als ich 14 oder 15 Jahre alt war, entdeckt und beschlossen, dass ich dieses Studium gerne aufnehmen möchte. Nach dem Fachabitur habe ich trotzdem zunächst eine Berufsausbildung zur Fotomedienlaborantin an der RWTH Aachen gemacht. Während der Ausbildung habe ich mich den Themen digitale Fotografie und Bildverarbeitung/Bildbearbeitung, an denen ich großes Interesse hatte, zunächst von der kreativen Seite her gewidmet. An den technischen Prozessen, die dabei im Hintergrund ablaufen, also das „Innenleben“ der Kamera oder der Programmcode der hinter Bildbearbeitungs-Software steckt, war ich aber immer interessiert. Deswegen bin ich meinem „Plan“ auch treu geblieben und habe im Anschluss an die Berufsausbildung dieses Studium aufgenommen.

Hatten Sie vor oder während des Studiums bereits praktische Erfahrungen?

Während des Studiums habe ich diverse Tätigkeiten als studentische Hilfskraft ausgeübt. Dabei habe ich u.a. die Webseiten der Fakultät betreut und bearbeitet oder Bildqualitätsmessungen (Kamera- und Objektivtests) bei der Image Engineering GmbH & Co KG in Frechen durchgeführt. Auch ein Praktikum beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt im Institut für optische Informationssysteme in Berlin habe ich während meines Studiums absolviert.

Haben Sie ein Auslandsstudium absolviert?

Ich hätte sehr gerne ein Semester oder sogar ein ganzes Masterprogramm an einer Universität in London absolviert. Die Chancen ein Stipendium dafür zu bekommen waren aber gleich 0. Aufgrund der hohen Studiengebühren in Großbritannien musste ich diesen Plan leider aufgeben. Ich habe es aber dann doch noch geschafft während meines Studiums einen zweimonatigen Aufenthalt in London zu organisieren, während dem ich berufsbezogene Englisch-Sprachkurse an der London Metropolitan University belegt habe. Diese zwei Monate London waren eine tolle Erfahrung. Von der dort erworbenen Verbesserung meiner Sprachkenntnisse profitiere vor allem heute in meinem Berufsalltag, da ich in einer internationalen Internet-Agentur im Projektmanagement arbeite und Englisch dort auf der Tagesordnung steht.

In Ihrer Freizeit beschäftigen Sie sich am liebsten mit (Nennung der Freizeitaktivitäten und Hobbys)

Joggen, Yoga, Socialising

Wo arbeiten Sie?

Ich arbeite als Projektmanagerin bei SapientNitro, einer internationalen Agentur für integrierte Marketing- und Technologieservices im Mobile Experience Studio am Standort Köln.

An welchen Projekten arbeiten Sie zurzeit und wie dürfen wir uns dieses Arbeitsgebiet vorstellen?

Ich arbeite an mCommerce-bezogenen Projekten, in denen unsere Agentur beispielsweise Apps, mobile Portale und Shops oder mobil optimierte Webseiten entwickelt. Dabei bieten wir unseren Kunden den vollen Service von der Idee, der Konzeption und dem Design, über die Entwicklung und die Qualitätssicherung, bis hin zur Nachbetreuung.

Wie sieht Ihr typischer Arbeitsalltag aus?

Ich arbeite in einem interdisziplinären Team bestehend aus Personen aus den Bereichen Account Management, Informationsarchitektur, Design, Entwicklung und Softwaretestung. Als Projektmanagerin bin ich dafür verantwortlich, die drei großen Säulen „Time“, „Budget“ und „Quality“ eines Projekts zu steuern. Dazu erstelle ich Projektpläne, Personalbesetzungs-Pläne, wöchentliche Status-Berichte für den Kunden und muss den finanziellen Status des Projekts kontinuierlich im Auge behalten. Einen Großteil meiner Arbeitszeit verbringe ich in Meetings in denen beispielsweise Ressourcen geplant, aktuelle Entwicklungsstände erfasst und die „Next steps“ definiert werden. Außerdem stehe ich in ständigem Kontakt zum Kunden.

Was fasziniert Sie an Ihrer Tätigkeit am meisten?

Ich mag das Arbeiten in interdisziplinären Teams. So habe ich die Möglichkeit, sowohl auf das eher kreativere Wissen aus meiner Berufsausbildung, als auch auf das technische Wissen aus meinem Studium zurückzugreifen und dieses anzuwenden.

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