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Informatik

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Interview von Olga

Die erste grafische Darstellung eines Schneemanns mit Hilfe der Programmiersprache BASIC hat Olga fasziniert und ihr Interesse an Informatik geweckt. Die 36jährige hat an der Universität Osnabrück studiert und arbeitet heute als Softwareentwicklerin bei dem IT-Dienstleistungsunternehmen ISIOS. Olga hat zwei Kinder.

Was und an welcher Hochschule haben Sie studiert?

Ich habe an der Universität Osnabrück Mathematik mit Nebenfach Informatik studiert.

Was hat Sie dazu bewogen, dieses Studium zu realisieren?

Mathematik hat mir bereits in der Schule immer viel Spaß gemacht. Die erste grafische Darstellung eines Schneemanns mit Hilfe der Programmiersprache BASIC hat mich fasziniert und mein Interesse an Informatik geweckt.

In Ihrer Freizeit beschäftigen Sie sich am liebsten mit …

Ich lese sehr gerne und Nähen macht mir ebenfalls sehr viel Spaß.

Wo arbeiten Sie?

Ich arbeite als Softwareentwicklerin bei der Firma ISIOS in Osnabrück. Die ISIOS GmbH ist das IT-Dienstleistungs- und Entwicklungsunternehmen der SCHMIDTGRUPPE, eines Marktführers im Entertainment-Markt in Deutschland. ISIOS beschäftigt 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Standorten Osnabrück und Köln, davon alleine 17 in der Softwareentwicklung. Kerngeschäft ist die Softwareentwicklung für die 170 über ganz Deutschland verteilten Spielstätten der SCHMIDTGRUPPE: Von Beratung, Konzeption und Planung über die Abwicklung bis zu Implementierung, Schulung und Support.

An welchen Projekten arbeiten Sie zurzeit und wie dürfen wir uns dieses Arbeitsgebiet vorstellen?

Zurzeit entwickeln wir im Team ein Programm für das Wartungsmanagement von Geldspielgeräten. Mit Hilfe der von uns entwickelten Software bekommen die Technikerinnen und Techniker, die für die Wartung der Geräte zuständig sind, automatisch eine Übersicht in welcher Filiale, welches Geräte defekt ist und ggf. auch, was genau repariert oder gewartet werden muss.

Wie sieht Ihr typischer Arbeitsalltag aus?

Da wir nach der Scrum Methode programmieren, ist mein Arbeitsalltag geprägt von immer neuen Herausforderungen, regen Diskussionen im Team und gemeinsamen Entscheidungsfindungen. Bei dieser Programmierungsmethode findet nach jeder sieben Tage dauernden Programmierungsphase (Sprint genannt) eine Abstimmung im Team statt. 

Ist es für eine Frau schwieriger in einem eher männerdominierten Berufsfeld zu arbeiten? Welche Erfahrungen haben Sie diesbezüglich gemacht?

Das kann ich nach meinen Erfahrungen überhaupt nicht sagen, nein. Bevor ich bei meinem derzeitigen Arbeitgeber angefangen habe, habe ich bereits bei einer anderen Firma als Softwareentwicklerin gearbeitet. Nach dem Studium hatte ich nach dem dritten Bewerbungsgespräch dort meine erste Stelle. Dass ich eine Frau war, hat weder dort noch hier bei ISIOS Nachteile gehabt. Außer mir arbeiten bei ISIOS noch vier weitere Frauen in der Softwareentwicklung.

Welche besonderen Vorkenntnisse, Fähigkeiten und Interessen braucht man für dieses Berufsprofil?

Logisches Denken ist auf jeden Fall ein großer Vorteil.

Was fasziniert Sie an Ihrer Tätigkeit am meisten?

Dass es immer wieder neue, frische Aufgaben gibt. So kommt keine Routine auf.

Wie schaffen Sie es, Beruf und Familie zu vereinbaren?

Dafür braucht man strenge Disziplin und eine gute Planung. Zum Glück kann ich sagen, dass bei meinem Arbeitgeber Familienfreundlichkeit einen ernstgemeinten, hohen Stellenwert hat. Außerdem spielt eine gute Abstimmung im Team eine große Rolle. Hier ist es wichtig, dass man sich auf einander verlassen kann.

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