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Informatik

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Interview von Martina

Martina ist 27 Jahre alt und arbeitet nach ihrem Informatikstudium als Webentwicklerin. Gemeinsam mit ihren Freunden macht sie in ihrer Freizeit Geocaching.

Was und an welcher Hochschule haben Sie studiert?

Ich habe Diplom-Informatik an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in München studiert.

Was hat Sie dazu bewogen, dieses Studium zu realisieren?

Meine Mutter ist auch Diplom-Informatikerin und mir macht es Spaß, zu programmieren. Meine Fachhochschulreife habe ich allerdings im sozialwissenschaftlichen Bereich gemacht.

Waren Sie in bestimmte Netzwerke oder Hochschulprogramme involviert, die Sie unterstützt haben?

Ja, das BayernMentoring für Frauen in technischen Studiengängen und YOLANTE von SIEMENS waren eine große Stütze für mich.

Welchen Rat würden Sie einer Schülerin mit auf den Weg geben, die überlegt ob sie in einem MINT-Fach studieren soll?

Mein Tipp ist, sich schon mal vor dem Studium in Vorlesungen zu setzen, die einen interessieren. So findet ‚frau’ auch schnell Vorbilder, die einem mehr über das Studium erzählen können.

In Ihrer Freizeit beschäftigen Sie sich am liebsten mit…

Geocaching, einer Art Schnitzelsuche per GPS. Sehr gerne mache ich mit Freunden Nachtcaches. Da suchen wir einen Schatz, den man nur nachts finden kann.

An welchen Projekten arbeiten Sie zurzeit und wie dürfen wir uns dieses Arbeitgebiet vorstellen?

Weiterentwicklung der Plattform www.mobile.de im interdisziplinären Team. Ich bin verantwortlich für das Frontend, also XML, HTML, JavaScript, CSS.

Wie sieht Ihr typischer Arbeitsalltag aus?

Wir entwickeln mit agiler Softwareentwicklung namens „Scrum“. Morgens und mittags haben wir ein ‚Standup’, wo man kurz im Team bespricht, was man gemacht hat, wo man Probleme hat und was man in Zukunft tun will. Dazwischen arbeiten wir oder treffen uns in Meetings und schätzen z.B. wie lange Projekte dauern werden.

Ist es für eine Frau schwieriger in einem eher männerdominierten Berufsfeld zu arbeiten? Welche Erfahrungen haben Sie diesbezüglich gemacht?

Es ist insofern schwieriger, weil die Arbeitswelt männlich geprägt ist, d.h. es geht auch schon mal rauer zu und man muss lernen, direkt und klar zu kommunizieren. Vorurteile im Sinne von „Frauen und Technik“ sind mir aber zum Glück noch keine ernsthaften vorgehalten worden, im Gegenteil, Männer freuen sich auch über mehr Frauen in diesem Beruf.

Was fasziniert Sie an Ihrer Tätigkeit am meisten?

Ich finde es klasse, wie viele neue Technologien vor allem im Webbereich sich ständig entwickeln und verändern, und dass ich in meiner Firma die Möglichkeit bekomme, diese ernsthaft auszuprobieren und einzusetzen.

Sind Sie in Projekten/Maßnahmen aktiv, die es sich zum Ziel gesetzt haben, junge Menschen für MINT zu begeistern?

Ja, ich bin seit zwei Jahren Vorstandsmitglied im deutschen ingenieurinnenbund (dib e.V.) und dieser hat z.B. die Mint-Parcours als Mint-Paktpartner federführend (mit dem VDI) entwickelt.

Welche beruflichen Ziele haben Sie persönlich für Ihre eigene Karriere?

Ich würde langfristig gerne personelle Führungsverantwortung mit einem eigenen Team übernehmen.

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