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Informatik

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Interview von Andra

Andra Minoa arbeitet als technische Angestellte an der Beuth Hochschule für Technik in Berlin. Sie ist Laboringenieurin in einem IT-Labor. Auch wenn ihr Weg zur Informatik ein langer und unerwarteter war, ist sie heute dankbar dafür Informatik studiert zu haben.

Studienwahl

Andra Minoas Weg zur Informatik war ein langer und unerwarteter. In der Schule hatte sie die Leistungskurse Englisch und politische Weltkunde. Die Mathematik lag ihr fern und sie legte das Fach früh ab. Nach ihrem Abitur trat sie ins Erwerbsleben ein und begann eine Ausbildung zur Kauffrau im Einzelhandel. 1998 entschied sie sich im Alter von 26 Jahren für ein Hochschulstudium mit einem Stipendium der Begabtenförderung der Hans-Böckler-Stiftung. Sie entschloss sich für das Studium der Informatik an der Universität. „Die Motivation war, etwas Neues zu lernen, eine Herausforderung.“ Bis zum Studienbeginn hatte sie mit Informatik nichts am Hut. „Ich habe zwei Wochen vor dem Studium zum ersten Mal in meinem Leben an einem Computer gesessen. Ich muss sagen, ich hatte keine Ahnung, was Informatik wirklich bedeutet. Heute bin ich sehr dankbar dafür, dass ich Informatik studiert habe. Erst spät habe ich überhaupt festgestellt, dass Wissen, Lernen und Ideen zu entwickeln, richtig Spaß machen“. Im Hauptstudium wechselte sie, angezogen von der höheren Praxisorientierung, von der Universität an die Fachhochschule und machte dort ihr Diplom.

Karriere

Heute arbeitet Andra Minoa als technische Angestellte an der Beuth Hochschule für Technik in Berlin. Sie ist Laboringenieurin in einem IT-Labor. Ihr Job ist sehr vielfältig und umfasst neben der IT-Administration auch Aufgaben wie beispielsweise Haushaltsmittelplanung und -bewirtschaftung, Betreuung von Zugangssystemen und Gremienarbeit in der Selbstverwaltung des Studienganges und der Hochschule. Parallel zur Arbeit an der Hochschule machte sie ihren Master of Science im Fernstudium. Im Rahmen der Masterarbeit programmierte sie einen Prototypen für ein Energiemanagement-Wissenssystem. Seit 2008 ist sie zusätzlich als Lehrbeauftragte tätig.

Dieses Interview wurde geführt im Projekt "MINT-Weibsbilder", ein Teilprojekt des Verbundvorhabens „MINT Role Models – Ein integratives Konzept zur nachhaltigen Steigerung des Anteils von Frauen in MINT-Berufen″. Es wurde im Rahmen des Nationalen Pakts für Frauen in MINT-Berufen „Komm, mach MINT.″ aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

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