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Die Partner

Saarland Staatskanzlei

Komm, mach MINT. Testimonial

Eine wissensbasierte Wirtschaft ist auf hochqualifiziertes Personal angewiesen. Fachkräfte sind ein entscheidender Standortfaktor. Da sich auch in der Saarwirtschaft ein Fachkräftemangel insbesondere im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich abzeichnet, hat die Landesregierung schon früh einen klaren Schwerpunkt auf die Nachwuchsgewinnung in den Ingenieur- und Naturwissenschaften gesetzt. Mit ambitionierten Projekten will sie insbesondere bei Mädchen und jungen Frauen das Interesse an naturwissenschaftlich-technischen Fragestellungen wecken, damit die Bereitschaft für ein Studium der MINT-Fächer oder eine spätere Ausbildung in MINT-Berufen wächst.

Nicht nur die saarländische Landesregierung engagiert sich beim Thema MINT. Seitens der Hochschulen gibt es zahlreiche weitere Ideen und Projektvorschläge. Initiativen kommen auch aus der Unternehmerschaft, wie etwa das Engagement innerhalb der Kampagne der Bertelsmann Stiftung „Unternehmen für die Region“ und von Verbänden wie MESaar.
 
Ziel ist es, weibliche Talente in Naturwissenschaft und Technik zu entdecken, ihnen Perspektiven für Studium und Beruf zu eröffnen und Mädchen und junge Frauen gezielt zu fördern. Angeboten werden Potenzial-Assessment-Verfahren, Mentoringprogramme, Schnuppertage und Projektwochen. Beispielhaft ist tasteMINT, ein persönliches Potenzial-Assessment-Verfahren für Abiturientinnen, das ihnen die Möglichkeit bietet, ihre Stärken für den MINT-Bereich zu erproben. Dabei werden sie von fachkundigen Beobachtern begleitet und erhalten ein individuelles Feedback. Mit dem Mentoring-Programm Mento MINT erhalten naturwissenschaftlich und technisch interessierte Schülerinnen zudem die exklusive Chance auf einen intensiven Einblick ins Unileben. Das UniCamp zielt ebenfalls auf den weiblichen Nachwuchs in den MINT-Fächern ab. Unter dem Motto "Faszination Naturwissenschaft und Technik" experimentieren Schülerinnen mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und lernen dabei spannende Berufsbilder kennen. Eher spielerisch geht es im ROBERTA-Programm zu. Über das Programmieren und Bauen von Robotern sollen Hemmschwellen abgebaut und schlummernde Fähigkeiten in den Bereichen Informatik, Robotik, Elektrotechnik, Mechanik/Mechatronik geweckt werden.
 
Vor allem im Sinne einer zukunftsorientierten Berufswahl ist wichtiger denn je, dass insbesondere Schülerinnen die Möglichkeit geboten wird, Berufe im MINT-Bereich kennen zu lernen. Der „Girls’ Day“ will Mädchen ermutigen, sich für mathematisch-naturwissenschaftliche und technische Berufe zu interessieren. Technisch orientierte Unternehmen sowie Hochschulen, Forschungszentren und ähnliche Einrichtungen öffnen ihre Pforten und gewähren Einblicke in Berufsfelder, die Mädchen im Prozess der Berufsorientierung nur selten in Betracht ziehen. Auch der Aktionstag “Mädchen und Technik“ informiert über Berufs- und Studienzweige in technischen und naturwissenschaftlichen Berufen.
 
Der Beitritt des Saarlandes zum Nationalen Pakt für Frauen in MINT-Berufen ist ein weiterer Schritt, das Image für MINT-Berufe zu verbessern und das Potenzial von Frauen für die naturwissenschaftlich-technischen Berufe noch besser zu nutzen.

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