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Die Partner

Land Berlin

Das Land Berlin engagiert sich seit Jahren durch verschiedene Aktivitäten in der allgemeinen und beruflichen Bildung für die Förderung junger Frauen im MINT – Bereich wie z. B. durch die jährlichen Girls’Days und zahlreiche Projekte und Fördermaßnahmen in der allgemeinen und beruflichen Bildung. Die Hochschulen werden darin unterstützt, neue Konzepte zur Bildung der Lehrkräfte und nachhaltige Strategien für mehr MINT-Absolventinnen zu entwickeln sowie Studien zur begleitenden Beratung und Förderung in den MINT-Fächern anzubieten. Ziel des Berliner Chancengleichheitsprogramms ist es, Frauen in der Wissenschaft insbesondere auch in den MINT-Fächern auf allen Qualifikationsstufen zu fördern.

Aktivitäten im MINT-Bereich

a) Schnittstelle Schule - Hochschule / Berufausbildung

MINT-Initiativen der Berliner Hochschulen:

Technische Universität

Humboldt-Universität

Freie Universität

Hochschule für Technik und Wirtschaft - HTW Berlin

  • Mädchen machen Technik – Schnupperstudium für Schülerinnen in den Herbstferien
  • JUMP in MINT – Mentoring für Schülerinnen und Studentinnen, die Begeisterung für MINT-Fächer fördern
  • IT –Schnupperstudium für Schülerinnen in den Winterferien (durchgeführt von Studentinnen des Frauenstudiengangs Informatik und Wirtschaft)

Beuth - Hochschule

Weitere Initiativen:

  • Die Girls'Day Akademie ist - konzeptionell in Baden-Württemberg entwickelt - als Modellprojekt in Berlin übernommen worden. Schülerinnen der 8. und 9. Jahrgangsstufe können in ausgewählten Integrierten Sekundarschulen in Tempelhof-Schöneberg und Treptow-Köpenick ihr MINT-Interesse im Rahmen der Akademie kontinuierlich vertiefen. Dabei sollen Geschlechtsrollenklischees überwunden, die Selbstwirksamkeit, das Selbstbewusstsein der Mädchen gestärkt und damit auch die Neigung MINT-Berufe zu wählen, gefördert werden.
  • Die Jobwerkstatt Mädchen für die außerschulische Bildungsarbeit für Mädchen. Im Rahmen des Bundesmodellprojektes "Mädchen in der Jugendhilfe" wurde die JOB Werkstatt Mädchen ein Projekt zur Berufsorientierung für Mädchen und junge Frauen aufgebaut. Seit 2001 wird dieses Projekt über die Senatsverwaltung für Frauen in Berlin gefördert. 
  • Im Rahmen des Frauenförderprogramms werden Unterstützungsangebote zur individuellen Berufswegplanung, beruflicher Qualifizierung, Fortbildung und Weiterbildung, Um- und Neuorientierung sowie des beruflichen Auf- bzw. Wiedereinstiegs anboten. Die Maßnahmen zur beruflichen Qualifizierung sollen den gleichberechtigten Zugang zu Berufs- und Beschäftigungsfeldern erhöhen und das Berufsspektrum für Frauen erweitern. Ein Schwerpunkt liegt auch auf der Erschließung zukunftsträchtiger Berufe im Bereich der neuen Technologien und in den Informations-, Telekommunikations- und Medienberufen sowie in gewerblich-technischen und technischen-ökologischen Berufen.
  • Unter dem Motto „Mädchen erobern technische Berufe“ startete im Sommer 2013 das Projekt girlsatec der Senatsveraltung für Arbeit, Integration und Frauen und des ABB Training Center in Kooperation mit dem Verband der Metall- und Elektroindustrie in Berlin und Brandenburg e.V. (VME) im Haus der Wirtschaft mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Schulen. girlsatec richtet sich mittels Botschafterinnen an Mädchen und junge Frauen in der Berufsorientierung. Botschafterinnen sind junge Facharbeiterinnen und Auszubildende, die sich für eine technisch-gewerbliche Ausbildung entschieden haben und die im Rahmen des Projektes Schulen, Ausbildungsmessen und Veranstaltungen besuchen, um Mädchen zu ermutigen, eine technische Ausbildung oder technisches Studium zu wählen. Dank der Unterstützung der Botschafterinnen aus den Firmen der Metall- und Elektroindustrie wird authentisch vermittelt, dass es in der Ausbildung nicht nur auf Technik und Präzision, sondern auch auf Teamarbeit und auf Kommunikationsstärke ankommt und dass Technik auch jungen Frauen Spaß macht. Ziel des Projektes girlsatec ist die Etablierung einer Plattform über die Mädchen und ihre Eltern die Möglichkeit erhalten, sich über Berufe im technisch-gewerblichen Bereich zu informieren und diese auszuprobieren. Außerdem soll dadurch das Berufswahlspektrum erweitert sowie an bestehende Netzwerke und Projekte zur Berufsorientierung angeknüpft werden.
  • Das Berliner Programm zur Förderung der Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre (BCP) ist als wichtiges Instrument in der Gesamtstrategie der Hochschulgleichstellungspolitik verankert. Ziel des Programms ist es, die Repräsentanz von Frauen vor allem in den Natur- und Technikwissenschaften auf allen wissenschaftlichen Qualifikationsstufen nachhaltig zu verbessern und Gender-Aspekte in Forschung und Lehre zu verankern. Dafür werden im Rahmen eines Kofinanzierungsmodells finanzielle Mittel bereitgestellt, die die Hochschulen beantragen können.

Über die leistungsbasierte Hochschulfinanzierung werden im Zusammenhang mit den Hochschulverträgen zusätzliche finanzielle Anreize gesetzt, um die Berufung von Frauen zu fördern. Weiblich besetzte Professuren und Neuberufungen von Frauen werden im Leistungskatalog honoriert, wobei in einem gestuften Modell die Leistungen des MINT-Bereichs die höchsten Finanzierungsbeiträge erhalten.

Website zu MINT-Bildungsangeboten für verschiedene Zielgruppen: www.bildungsserver.berlin-brandenburg.de/mint

b) Schnittstelle Schule - Hochschule - Berufseinstieg

Technische Universität

Humboldt Universität

Freie Universität

Beuth - Hochschule

Ein Schwerpunkt in diesem Bereich ist die Verknüpfung der Fachkulturen mit den Anforderungen der Wirtschaft. Zur Förderung der Chancengerechtigkeit von Frauen werden mehrere Förderprogramme genutzt. Diese werden im "Gender- und -Technik-Zentrum" der Beuth-Hochschule (GuTZ) umgesetzt (www.projekt.beuth-hochschule.de/gutz)

Motto ist: Vielfalt stärken – Technik leben.

Um die Fachkulturen durch Genderkompetenz zu verändern und die Frauenanteile in der Hochschule zu erhöhen, bearbeitet das GuTZ mehrere Schwerpunkte.

Konkrete Projekte sind z.B:

  • MINTPORT - MINT-Mentoring-Netzwerk - Einstieg, Verbleib und Vernetzung von Ingenieurinnen, ein Kooperationsprojekt mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW), beantragt bei der Bundesinitiative „Gleichstellung von Frauen in der Wirtschaft“
  • Mit einem Stipendien-Programm (Hypatia Programm) fördert die Beuth Hochschule seit 1994 leistungsstarke Studentinnen, die promovieren wollen. Bisher konnten 68 Frauen gefördert werden. Davon haben bereits sieben einen Ruf als Professorin erhalten.
  • Im Rahmen des Projektes „Gender Partnership“ konnte der Aufbau eines Mentoringprogramms „Hochschule und Wirtschaft“ gestartet werden.
  • Im Schwerpunkt des GenderPartnership „Predoc-Phase“ sollen Absolventinnen der MINT-Bereiche frühzeitig die Möglichkeit einer wissenschaftlichen Laufbahn kennen lernen.
  • 2010 fand die erste „Summer School“ für Wiedereinsteigerinnen nach einer Familienphase oder einer beruflichen Umorientierung statt.
  • Tandem-Projekt/ Mentoring für Studierende mit Kind bzw. in besonderen Notlagen (Modul im Studium Generale oder als Werkverträge) als Brücke zwischen Studium und Beruf unterstützt ein Career Service die Studierenden und Alumni bei der Karriereplanung und einen erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben. Der Service umfasst einen Webauftritt, Werbetafeln, Workshops, Info-Veranstaltungen und gezielte Beratungsangebote (www.beuth-hochschule.de/career).

Die Hochschulleitung bietet über das Fernstudienangebot konkrete Fortbildungen für die Karriereentwicklung an.

Das Gender-und-Technik-Zentrum (GuTZ) bietet folgende konkrete Projekte für Frauen:

  • Forschungscoachings und Peermentoring (fast alle Frauen, die im Forschungscoaching waren haben mittlerweile Drittmittelprojekte akquiriert)
  • Fachforum Elektrotechnik „Didaktik in den Ingenieurwissenschaften“
  • Studierendenbefragung zu Lehr- und Lernpräferenzen
  • Gender Toolbox („Werkzeug“ für eine gendersensible Lehre und Forschung)
  • Arbeitsgruppe „Maschinenbau und Gender“
  • Kontinuierliches Lehrangebot im Studium Generale zu Gender & Diversity Themen
  • Förderung von Kooperationen mit Wissenschaft und Wirtschaft
  • Projekt zur Entwicklung eines gender- und diversitysensiblen Personalmanagements

Hochschule für Technik und Wirtschaft - HTW Berlin

Allgemeinwissenschaftliche Ergänzungsfächer, die Genderkompetenzen vermitteln und/oder sich explizit an Frauen richten, z.B. Existenzgründung für kreative Frauen, Unternehmenskultur im Ingenieurwesen, Diversity für Führungskräfte.

c) Schnittstelle Hochschule - Berufseinstieg
  • Plakatkampagne Girls' Day - gut für Berlin!
  • Informationsmaterialien von Frauenprojektträgern 
  • Weiterbildungsberatungsangebote für Frauen in Berlin (Zusammenschnitt konkretisierter passgenauer Beratungsangebote)

www.berlin.de/sen/bjw

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