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Die Partner

Freistaat Bayern vertreten durch das Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst

Der Freistaat Bayern führt im Sinne der Chancengleichheit und der Attraktivität des Wirtschafts- und Forschungsstandorts bereits seit vielen Jahren zahlreiche Maßnahmen durch, um den Frauenanteil in MINT-Berufen - gerade bei den akademisch gebildeten Fachkräften - zu erhöhen. Obwohl Frauen bei den Hochschulzugangsberechtigten mehr als die Hälfte ausmachen, sind in den Ingenieursstudiengängen nur 20 Prozent der Erstsemester weiblich. Hier zeigt sich ein großes Potential, das es zu heben gilt. Denn wir können es uns nicht leisten, auf die Kompetenzen von Frauen zu verzichten, wenn wir dem Fachkräftemangel erfolgreich begegnen wollen.

Deswegen arbeitet die Bayrische Staatsregierung Hand in Hand mit starken Partnern, um den Frauenanteil in den MINT-Fächern zu steigern.
 
Die Weichen müssen möglichst früh gestellt werden, um Mädchen und junge Frauen für den MINT-Bereich zu gewinnen. Deswegen gibt es beim bayernweiten Girls‘ Day zahlreiche Projekte, gerade auch aus der Wirtschaft, um die Attraktivität von MINT-Berufen „an die Frau zu bringen“.
 
Ein weiterer Ansatz ist die Lehrerbildung. Hier wird Lehrkräften Genderbewusstsein vermittelt und konkrete Hilfestellung für gendersensibles Unterrichten gegeben.
 
Auch die bayrischen Hochschulen haben ein Bündel an Maßnahmen entwickelt, um schon Schülerinnen für ein naturwissenschaftlich- technisches Studium zu begeistern. Außerdem gibt es eine Palette an Projekten, um die Studentinnen in MINT-Fächern an der Hochschule zu begleiten – zu einem erfolgreichen Abschluss und beim Übergang in den Beruf. Bei all dem wird mit Schulen und mit der Wirtschaft auf vielfältige Weise kooperiert. Das Angebot reicht von attraktiven Ferienprogrammen und Forscherinnencamps über Mädchen-Technik-Tage bis hin zu gezielten Mentoringprogrammen für Studienanfängerinnen, Studentinnen und Absolventinnen. Einzelheiten sind auf den Internetseiten der einzelnen Hochschulen zu finden.
 
Vereinbarungen zur Stärkung des Frauenanteils in MINT-Fächern haben teilweise auch Eingang in die Zielvereinbarungen des Wissenschaftsministeriums mit den Hochschulen gefunden.
 
Das Ministerium vergibt auch jährlich fünf mit je 2.000 Euro dotierte Preise für hervorragende Hochschulabschlüsse und Promotionen von Frauen in den Ingenieurwissenschaften.
 
In Kooperation mit der Vereinigung der Bayrischen Wirtschaft hat das Wissenschaftsministerium zudem die Koordinierungsstelle „BestMINT“ geschaffen. Sie zielt darauf ab, die Zahl der Studienabbrecher in MINT-Fächern zu verringern. Eine Reihe von Projekten konzentriert sich dabei auf die Frauenförderung.

www.stmwfk.bayern.de/gleichstellung

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