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Eltern

Informationen für Eltern

Die Berufs- oder Studienwahl ist eine der wichtigsten Entscheidungen, die ein junger Mensch zu treffen hat. Sie als Eltern sind in dieser Zeit wichtige Ratgeber, auch und gerade wenn es darum geht, Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten aufzubauen und vielleicht eine eher untypische Richtung einzuschlagen.

Stärken, Interessen und Talente erkennen

Unterstützen Sie Ihre Tochter dabei, ihre eigenen Potenziale herauszufinden. Sprechen Sie mit ihr über ihre Interessen, Vorlieben und die Fächer, die ihr in der Schule besonders viel Spaß machen. Gerade junge Frauen sind oftmals vielseitig interessiert, einem technisch-mathematischen Interesse wird jedoch häufig weniger Beachtung geschenkt, als einem sozialen oder sprachlichen. Dabei sind es gerade die vielseitig interessierten Nachwuchskräfte, die von den Unternehmen gesucht werden. Und in sogenannten Bindestrich-Studiengängen wie Medieninformatik, Biotechnologie, Umwelttechnik oder Wirtschaftsingenieurwesen können beispielsweise unterschiedliche Interessen bestens miteinander kombiniert werden.

Auch ein Berufetest, beispielsweise von der Bundesagentur für Arbeit unter www.planet-beruf.de/BERUFE-Universum, kann helfen, eigene Stärken herauszufinden.
Der MINT-Test versucht dagegen spielerisch herauszufinden welcher MINT-Bereich am ehesten den eigenen Stärken entspricht: www.komm-mach-mint.de/MINT-Test

Informationsangebote nutzen – Interesse vertiefen

Die eigenen Stärken herauszufinden ist eine Sache, die nächste Herausforderung liegt für Jugendliche und Eltern darin, sich einen Überblick über das schier unüberschaubare Angebot an Ausbildungsmöglichkeiten und Studienfachrichtungen zu verschaffen. Was gibt es eigentlich neben den allseits bekannten Berufen wie Industrie- oder Bankkauffrau, medizinische Fachangestellte, Dolmetscherin und Journalistin noch für andere, spannende Berufe mit exzellenten Berufsaussichten? Eine erste Orientierung bieten die Suchmöglichkeiten unter www.berufenet.de (Ausbildungsberufe) und unter www.studienwahl.de und www.hochschulkompass.de (Studiengänge). Zudem hilft ein Beratungsgespräch bei der Agentur für Arbeit.

Mädchen und junge Frauen für MINT-Berufe (Berufe in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) zu begeistern, ist das Ziel der Broschüren, die der Nationale Pakt für Frauen in MINT-Berufen „Komm, mach MINT.“  zu den Schwerpunkten Mathematik, Energie, Naturwissenschaften und Informatik herausgegeben hat. In Interviews und Portraits erzählen Auszubildende, Studentinnen, Wissenschaftlerinnen und berufstätige Frauen von ihrem Arbeitsalltag und ihren Erfahrungen und verdeutlichen, was beispielsweise Informatik mit Entwicklungszusammenarbeit in Afghanistan zu tun hat oder wie Mathematik die Klimaforschung voranbringt.  Die Broschüren stehen als Download unter www.komm-mach-mint.de/Service/Download zur Verfügung, können  aber auch kostenlos bestellt werden.

Speziell zu den Ingenieurfachrichtungen bieten die Website www.think-ing.de und das dazugehörige Special GIRLS ING. (www.think-ing.de/girls-ing) hervorragende Möglichkeiten, um sich über Studiengänge, -schwerpunkte und Spezialthemen zu informieren.

Ausprobieren – der beste Weg eigene Interessen zu erkennen

Schulpraktika

Um einen wirklich guten Einblick in einen Beruf zu bekommen, ist es am besten, praktische Angebote wahrzunehmen. An vielen Schulen sind Schulpraktika deshalb verpflichtend. Oftmals ist hier schon klar, in welchen Bereichen die Jungs und in welchen die Mädchen ihr Praktikum absolvieren. Ermutigen Sie Ihre Tochter, sich jenseits dieser Erwartungen auf eine Praktikumsstelle im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich zu bewerben – nur so kann sie herausfinden, ob eine Ausbildung/ein Studium in diesem Bereich das Richtige für sie ist.

Girls’Day – Mädchen-Zukunftstag

Ein erstes Reinschnuppern in Technik und Naturwissenschaften ist auch über den Girls’Day – Mädchen-Zukunftstag möglich. An diesem jährlich im April stattfindenden Tag öffnen Unternehmen, Betriebe, Behörden und Forschungseinrichtungen ihre Türen und geben Schülerinnen ab der Klasse 5 die Gelegenheit, die Berufsfelder von Technik, Mathematik, Handwerk, Ingenieur- und Naturwissenschaften in der Praxis kennenzulernen. Unter www.girls-day.de sind alle wichtigen Informationen zum Girls’Day zusammengetragen. Die Aktionslandkarte auf der Seite gibt einen Überblick über die angebotenen Girls’Day-Plätze. Eine Anmeldung ist online möglich.

1.000 weitere Schnupperangebote auf www.komm-mach-mint.de

Neben dem Girls’Day besteht das ganze Jahr über die Möglichkeit MINT auf vielfältige Art und Weise zu entdecken. Bereits 1.000 solcher Projekte, die es sich zum Ziel gesetzt haben, junge Menschen für MINT zu begeistern, sind auf der Website von „Komm, mach MINT“ www.komm-mach-mint.de/Projektlandkarte gebündelt. Hier haben Schülerinnen die Möglichkeit, nach Schnuppertagen, Workshops oder Kinderunis in ihrer Nähe zu suchen. Wie und wo MINT überall ausprobiert werden kann, zeigt ein Blick auf die Projektlandkarte. Über die Auswahl kann die Art des Projekts, der Institutions-Typ, die Zielgruppe, das MINT-Fach und der Ort ausgewählt werden.

Hochschulangebote: vielfältige Angebote speziell für Mädchen

Wird als Institutions-Typ „Hochschule“ gewählt und als Zielgruppe „Schülerinnen“, zeigt sich, wie vielfältig heute das Angebot an den Hochschulen ist. Neben den klassischen eintägigen Schnupperangeboten bieten viele Hochschulen mittlerweile mehrtägige Workshops, Sommer- oder Herbsthochschulen an, um Schülerinnen einen intensiven Einblick in MINT zu ermöglichen und ihnen die Möglichkeit zu geben, sich in den einzelnen MINT-Fachrichtungen auszuprobieren.

In Thüringen ist es beispielsweise die Campus Thüringen Tour (CTT), mit der die sieben thüringischen Hochschulen, die ein Studium im MINT-Bereich anbieten, Schülerinnen der Klassen 10 – 13 zu einem MINT-Studium ermutigen wollen. Eine Woche lang fährt ein Bus mit den Schülerinnen von Hochschule zu Hochschule, wo sie interessante Workshops, Einblicke in Forschungslabore und der direkte Kontakt zu Studierenden erwarten. Der Bau eines Solarmotors steht ebenso auf dem Programm wie Experimente zu Wärme und Licht.

Studienwahl

Ob ein Studium an einer Universität, einer Fachhochschule oder ein duales Studium das Richtige für Ihre Tochter ist, hängt von den individuellen Neigungen ab. Grob gesagt, sollte, wer in die Forschung möchte, an einer Universität studieren. Dort wird jede Menge theoretisches Wissen mit technischem Grundlagenwissen verknüpft. Stärker auf die praktische Anwendung sind die Fachhochschulen (Hochschulen oder Hochschulen für angewandte Wissenschaften) ausgerichtet. Das Duale Studium verzahnt Theorie und Praxis noch stärker. Hier wird parallel zu einem Studium eine Ausbildung  absolviert.  Weitere Infos: www.think-ing.de/think-ing/das-ingenieurstudium/studienarten

Fast alle Universitäten und Hochschulen bieten Tage der offenen Tür oder ähnliche Veranstaltungen an, um ihre Studienbereiche vorzustellen. Ermutigen Sie Ihre Tochter, an solchen Veranstaltungen teilzunehmen, oder besuchen Sie diese gemeinsam.  Viele Hochschulen bieten parallel zu den Veranstaltungen für Schülerinnen und Schüler Informationsangebote für Eltern an. Ein Blick auf die Websites der infrage kommenden Hochschulen lohnt sich. Hier können Sie Fragen klären, beispielsweise welche Berufe hinter den Fächern stecken, oder welche Aussichten Ihre Tochter damit auf dem Arbeitsmarkt hat.

Online Self-Assessments für den MINT-Bereich (www.komm-mach-mint.de/self-assessments) ermöglichen es, noch einmal die eigenen Fähigkeiten zu überprüfen. 

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